August Sander

01-asa3-10-1August Sander: Handlanger, 1928August Sander war ein deutscher Fotograf. Seine Werke zählen zu den Klassikern der Fotografie. Wir (als damals noch 1. Berufsschule Friedrichshain) haben uns im Jahre 2004 für den Namen August-Sander-Schule entschieden, weil uns seine Porträts von arbeitenden Menschen, aber auch von Menschen in schwierigen Lebenslagen tief beeindruckt haben.

Daneben sehen wir in ihm, der sich von denkbar schwierigen Voraussetzungen aus zu einem international geachteten Künstler emporgearbeitet hat, auch als Person ein Vorbild.

Wer war August Sander?

August Sander wurde am 17. November 1876 in Herdorf an der Heller im Siegerland/ Rheinland-Pfalz geboren. Er gilt als einer der wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts.

Sander, Sohn eines Bergbauzimmermanns, arbeitet nach Abschluss der Volksschule als Hilfsarbeiter für eine der Grubenanlagen im Umland seines Geburtsortes.

Slideshow August-Sander-Schule: Ein Blick in Ihre Zukunft!

(326 MB)

 © 2015 Alex De Mirelle, August-Sander-Schule

Unser August-Sander-Fotoalbum

 

In vielen Fotos August Sanders erkennen wir einen Bezug zu Berufsfeldern, Einrichtungen, Ausbildungsgängen und anderen Themen unseres Schullebens.

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Waschfrau, um 1930 (ASA 3-42-17)

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Kirmesarbeiter, 1926–1932 (ASA 3-37-8)

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Monteur, 1929 (ASA 3-11-2)

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Volksschullehrer, um 1912 (ASA 3-26-1655)

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Mitglied eines Bauernturnvereins, 1912 (ASA 3-7-862)

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Schmied, um 1930 (ASA 3-8-4)

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Straßenarbeiter im Ruhrgebiet, um 1928 (ASA 3-10-6037)

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Maurermeister, 1926–1932 (ASA 3-8-8)

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Streichholzverkäufer, 1927 (ASA 3-27-12)

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Kriegsinvalide, um 1928 (ASA 3-42-12)

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Putzfrau, 1928 (ASA 3-41-5949)

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Jungbauern, 1926 (ASA 3-1-3546)

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Kaffeehausmädchen, 1928/29 (ASA 3-41-2)

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Schreinermeister, 1938 (ASA 3-8-19)

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Lackarbeiter, um 1930 (ASA 3-11-9)

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Kunstgelehrter [Karl With], 1929 (ASA 3-19-5)

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Blinde Kinder, um 1930 (ASA 3-45-10)

 

 

© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, Bonn, 2013

Wir danken der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur in Köln für die Scans aus dem Werk August Sanders und die Erlaubnis, die Aufnahmen auf unserer Schulhomepage zu veröffentlichen.

Weitere Fotografien finden Sie im Beitrag „So sehen unsere Schüler August Sanders Bilder″ und über Leben und Werk des Fotografen informiert „Wer war August Sander?″.

 

So sehen unsere Schüler August Sanders Bilder

 

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August Sander: Handlanger, 1929

August Sander: Handlanger, 1928

Das Foto von dem Handlanger gefällt mir sehr gut.

Der Mann hat ein sehr nettes Gesicht und eine gute Ausstrahlung. In dem Moment, als er fotografiert wird, denkt er sich: ‘Mach´ hin! Es ist schwer und ich muss weiter arbeiten.’ Der Mann ist liebevoll, tapfer und zeigt viel Stärke.

Er ist stolz auf seine Arbeit. Sie macht ihm zwar zu schaffen, aber er schafft es. Er ist froh, dass er Arbeit hat.

Zum großen Teil sehen die Leute auf dem Bau heutzutage auch noch so aus. Bei diesem Foto denke ich an die vielen Leute, die auch heute noch schwer arbeiten müssen, um das Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Dabei ist solche Hilfsarbeit meist unterbezahlt.

Ich bewundere den Menschen auf dem Foto und alle Menschen, die solch einen harten Job überhaupt machen können.

Das Foto gefällt mir auch, weil es einen Menschen darstellt, der Arbeit hat, wo doch so viele Menschen auf der Welt arbeitslos sind.

Sandra, BQ 66

 

 

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August Sander: Arbeitslos, 1928

Ich mag das Foto von dem Arbeitslosen. Ich kann mir genau vorstellen, wie es dem Mann geht. Er will arbeiten. Aber es gibt keine Arbeit. Darum guckt er traurig.

Der Mann guckt nicht in die Kamera, weil er sich schämt, dass er keine Arbeit hat. Vielleicht lebt er auf der Straße. Er sieht arm aus. Aber er ist anständig.

Ich kenne das. Ich suche auch Arbeit und finde keine. Aber mir geht es auch besser als ihm. Ich habe eine Wohnung.

Ich kann gut verstehen, wie der Mann auf dem Foto sich fühlt.

Patrick, BQ 66

 

Das Foto des Arbeitslosen erinnert mich daran, dass ich so nicht leben will.

Er sieht unglücklich und traurig aus. Er schämt sich und es ist ihm peinlich, dass er keine Arbeit hat. Darum guckt er nicht in die Kamera.

Vielleicht hat er sein Leben nicht mehr im Griff. Vielleicht hat er seine Wohnung verloren, und seine Frau hat ihn verlassen. Sein Leben ist zur Zeit trostlos. Aber vielleicht findet er ja irgendwann Arbeit.

Ich hoffe es für ihn.

Christian, BQ 66

 

 

August Sander: Konditor, 1928

August Sander: Konditor, 1928

Das Foto gefällt mir, weil der Konditor so schön dick ist und ein komisches trauriges Gesicht macht. Er ist dick, weil er sehr viel genascht hat in seinem Leben. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und ein bisschen grimmig, aber auch etwas nachdenklich. Er denkt bestimmt: Was mache ich hier nur? Aber er ist auch stolz auf seinen Topf und seinen Rührlöffel.

Dieser Konditor fühlt sich nicht so ganz wohl in seiner Haut, glaube ich. Er hat keinen freundlichen Blick. Er wirkt auf mich wie ein harter Stein.

So grimmig sehe ich auch manchmal aus, wenn ich zum Beispiel viele Hausaufgaben erledigen muss.

Christopher, BB 66

 

 


 

 

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August Sander: Junge Mutter, bürgerlich, 1926

Mir gefällt das Foto sehr gut, weil die Mutter mit dem Kind glücklich aussieht.

Das Foto erinnert mich ein bisschen an mich selbst und meinen Sohn. Ich bin auch eine junge Mutter, mein Sohn ist eineinhalb Jahre alt. Manchmal sitze ich auch so da, beobachte ihn und denke, dass es ein kleines Wunder ist, wie so ein kleiner süßer Mensch entsteht. Er ist unschuldig und man muss ihn beschützen.

Die junge Mutter auf dem Foto sieht zwar glücklich aus, hat aber auch irgendwie einen nachdenklichen oder sogar traurigen Ausdruck im Gesicht. Sie hat zwar keine Geldsorgen, denke ich, weil sie „bürgerlich" ist, aber vielleicht arbeitet der Mann oder der Vater des Kindes viel, und sie sehen sich nicht so oft. So ist es bei mir, mit dem Unterschied, dass wir nicht so viel Geld haben. Was die junge Mutter wirklich denkt, kann man dem Gesicht nicht ablesen. So wie das Baby lächelt, ist es glücklich und unbeschwert.

Janine, BQ 66

 

 

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August Sander: Revolutionäre [Alois Lindner,
Erich Mühsam, Guido Kopp], 1929

Als ich dieses Foto gesehen habe, habe ich sofort Erich Mühsam darauf erkannt. Er ist der mittlere von den drei Männern. Ein Foto von Erich Mühsam habe ich zum ersten Mal auf einer Demonstration zu seinem Todestag gesehen. Da wurden Broschüren über ihn verteilt. Von daher weiß ich, dass Erich Mühsam Schriftsteller war. Er hat auch als Journalist Artikel geschrieben. Er war Revolutionär. Er wollte die Welt verändern.

1933 ist Erich Mühsam mit anderen Schriftstellern von den Nazis verhaftet worden. Er wurde im KZ Sachsenhausen in Oranienburg umgebracht.

Auf dem Foto sieht er sehr ernst und nachdenklich aus, teilweise sogar misstrauisch. Erich Mühsam und seine Freunde auf dem Foto tragen alle eine Nickelbrille. Dadurch sehen sie aus, als ob sie viel denken, nicht nach körperlicher Arbeit. Sie tragen typische Alltagskleidung. Nur Erich Mühsam trägt eine Krawatte. Vielleicht wollen sie so normal aussehen wie alle. Heute wollen sich viele Schriftsteller in der Kleidung bewusst von anderen absetzen. Alle drei machen ein ernstes Gesicht, als sie fotografiert werden.

Tobias, BQ 66 e

 

 

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August Sander: Bauer beim Säen, 1952

Das Foto erinnert mich an das, was mir meine Oma erzählt hat, wie die Bauern früher arbeiteten, als sie in der Nähe von Küstrin lebte.

Der Bauer auf dem Foto wurde während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland fotografiert. Die Bauern waren arm, aber froh, dass sie ein bisschen Acker hatten. Es war schwer, woanders Arbeit zu finden. Da mussten sie auf dem Feld arbeiten und mit der Hand den Samen ausstreuen. Die Bauern hatten früher keine Maschinen wie heute. Sie waren froh, dass sie etwas hatten, anderen ging es schlechter.

Heute gibt es nicht mehr so viele Bauern. Aber es ist immer noch schwere körperliche Arbeit, auch wenn man moderne Maschinen hat.

Vicky, BQ 66e

 

 


 

 

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August Sander: Bauernmädchen, 1925

Ich träume so vor mich hin und denke, was für ein schönes Bild das ist, mit den Bauernmädchen in gleichen schwarzen Kleidern, der gleichen Haarfrisur und der gleichen Armbanduhr.

Ich frage mich, warum nur das eine Mädchen eine Rose in der Hand hat. Vielleicht hat es sie auf der Wiese gefunden oder geschenkt bekommen.

Beide Mädchen sind fröhlich und lustig.

Ich finde das Bild schön, weil es Wärme ausstrahlt.

Nicole M., BQ66e

 

Das bin ich mit meiner großen Schwester. Ich bin gerade mal 11 Jahre alt, meine Schwester ist 14 und für mich das Beste auf der Welt. Unser Vater ist sehr streng und unsere Mutter hat so viel zu tun, dass sie sich gar nicht um uns kümmern kann. Aber meine Schwester ist ja da.

Wenn mein Vater gerade vom Acker kommt und uns spielen sieht, dann kriegt meine Schwester Prügel, weil sie die ältere ist. Mein Vater will nämlich, dass wir so wie unsere Mutter ständig putzen und kochen und kaum Zeit für andere Sachen haben.

Wenn Vater und Mutter sich manchmal streiten, ist es ganz schlimm. Dann gehe ich zu meiner Schwester ins Bett, weil ich mich fürchte. Oft sind wir dann, wenn wir morgens wieder am Tisch sitzen, die glücklichste Familie der Welt.

Vor kurzem waren wir mit Mutter zusammen in einer anderen Stadt in einem Laden, wo es sooo wunderschöne Kleider gab. Wir durften uns jeder eins aussuchen und haben das gleiche Kleid genommen. Dann kündigte uns Vater einen Fotografen an, der uns fotografieren sollte. Ob es wichtig sei, fragten wir. 'Klar, meinte Vater, ´es ist schließlich der Fotograf August Sander!'.

Mandy S., BQ 77

 

 

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August Sander: Berliner Kohlenträger, 1929

Mich interessiert das Foto. Es sagt mir, dass es körperlich schwere Arbeit ist, was der Mann da macht. Ständig Kohlen schleppen geht auf den Rücken. Aber er muss es machen. Vielleicht muss er eine Familie damit ernähren.

Der Mann sieht aus wie mein Opa mit seinem Hut.

Diese Arbeit gibt es noch heute in Berlin. Die Kohlenhändler kommen mit dem Transportfahrzeug. Dann laden sie die Kohlen auf den Rücken und schleppen sie in den Keller. Ich sehe, wenn ich in meinem Garten in Schöneweide bin, den Männern oft zu, wenn sie die Kohlen bringen.

Vicky, BQ 66e

 

 

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August Sander: Boxer, 1929

Das Foto, auf dem zwei Boxer abgebildet sind, gefällt mir, denn ich mag Boxer und den Sport Boxen.
Boxer sehen immer irgendwie gut aus, auch wenn diese auf dem Foto nicht so angezogen sind wie es heute üblich ist. Die Schuhe gefallen mir nicht so besonders.

Der kleinere von beiden, der ein bisschen dicklich ist, lacht, als wäre er sehr glücklich mit diesem Sport. Ob er Profiboxer ist, also beruflich, weiß ich nicht.

Der andere, der so aussieht wie ein Kickboxer, könnte auch sein Manager sein. Der macht auf mich so eine ernste und geschäftliche Miene. Vielleicht ist er aber nur ein ernsthafter Typ.

Der Boxer, der so lustig lacht, ist wie ich. Darum ist er mir irgendwie symphatisch. Er ist vielleicht auch so gut drauf wie ich es oft bin.

Die Boxer freuen sich darüber, dass sie fotografiert werden.

Mathias D., BQ 66

 

 


 

 

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August Sander: Jungbauern, 1914

Ich finde das Foto mit den Jungbauern gut. Sie sehen sehr schick aus. Normalerweise sehen Bauern anders aus. Aber diese arbeiten gerade nicht. Sie gehen vielleicht zum Dorftanz.

Beim Fotografiertwerden denken sie:
´Müssen wir noch lange so stehen? Das ist so anstrengend. Aber wir sind ganz lässig. Wir haben ja heute was vor.´

So wie sie da stehen sehen sie locker aus, aber in Wirklichkeit müssen sie als Jungbauern wohl hart arbeiten. Ihre Arbeit ist anstrengend. Sie sehen irgendwie witzig, aber auch ganz korrekt aus.

Wir haben Vieles gemeinsam: Ich sehe auch meistens schick aus. Ich kleide mich ordentlich so wie die. Ich glaube, sie arbeiten hart, aber ich arbeite auch hart.

Veit, BQ 66e

 

 

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August Sander: Polizeibeamter. Der Herr Wachtmeister, 1925

Dieses Foto gefällt mir sehr gut. Der Mann auf dem Foto sieht aus als sei er mit seinem Beruf als Polizeibeamter sehr zufrieden. Auffallend ist sein witziger Schnurrbart. Es sieht aus, als hätte er ihn langgezogen und mit Haarspray gefestigt. In seiner Uniform sieht er selbstbewusst aus.

Ich gebe diesem Menschen einen Steckbrief:

Alfred Hubert war 62 Jahre alt und lebte mit seiner Ehefrau in Köln. Die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Alfred Huber war ein mutiger Mann. Er gab sein Leben für den Schutz der Stadt her. Das machte ihn glücklich. Sein Gesichtsausdruck sagt kurz und knapp: „Wer Böses tut, wird von mir verhaftet." Er leistete gute Arbeit. Oft machte er seinen Dienst auf dem Pferd.

Auch heute noch gibt es Polizisten auf Pferden, aber meistens fahren sie mit ihren Autos herum. Ob sie damit erfolgreicher sind, ist die Frage.

Mein Cousin arbeitet auch bei der Polizei. Er will auch, dass das Gesetz eingehalten wird.

Sebastian, BQ 66e

 

 

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August Sander: Der Pianist [Max van de Sandt], um 1925

Ich mag das Foto mit dem Pianisten. Er ist ein kleiner Mann, der Großes leistet.

Ich schätze, er ist 1,60 m groß, aber er wirkt größer, weil er diesen hohen Hut aufhat und einen langen Mantel trägt.

Der Mann hat Freude am Klavier spielen, darum schaut er leicht lächelnd in die Kamera. Er kann sich bei Konzerten und zu Hause mit seiner Musik entspannen. Vielleicht ist er ein berühmter Pianist oder er verdient sein Geld mit Klavierunterricht, oder beides. Er schaut ernst, aber auch schmunzelnd in die Kamera. Es macht ihm Spaß, dass er fotografiert wird.

Ich kann selbst Klavier spielen und habe schon mal bei einem Kinderkonzert vorgespielt. Ich mag das Instrument.

Wenn ich das Foto anschaue, bewundere ich ihn. Mit seinen kurzen Beinen sieht er lustig aus. Man weiß nicht, ob er verheiratet ist. Ich würde ihn nehmen.

Anne, BQ 66 e

 

 


 

 

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August Sander: Zirkusartistin, 1926-1932

Wenn ich dieses Foto ansehe, muss ich an die Türkei denken und höre dabei im Kopf die Melodie von türkischer Musik. Denn dieses Kostüm, das die Frau trägt, sieht so orientalisch aus.

Ich glaube, dass diese Frau ihren Traum lebt. So selbstbewusst wie sie ihr Kostüm trägt, so stolz wie sie den Schmuck präsentiert, der nicht unbedingt zu einer Artistin gehört, zeigt mir, dass sie diese Sachen gerne trägt.

Sie macht einen romantischen Eindruck auf mich, der bestimmt mit ihren Vorführkünsten zusammen hängt. Die Hand, die den Perlenschmuck hält, drückt Eleganz aus.

Heutzutage sehen Artisten etwas anders aus. Die Kostüme sind meistens freizügiger, um die Zuschauer anzulocken, die Gesichter stärker geschminkt, um aufzufallen.

Für mich wäre dieses Zirkusleben nichts, ständig von Stadt zu Stadt, von Land zu Land zu reisen. Man lernt zwar Leute kennen, aber man hat nie ein richtiges Zuhause. Ich reise zwar auch gerne, aber ich will mich immer auf zu Hause freuen können.

Aber hin und wieder einen Zirkus zu besuchen finde ich sehr schön.

Sarah, BQ 66 e

 

 

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August Sander: Zöllner, 1929

Das Foto gefällt mir, weil die beiden wie 'Dick' und 'Doof' aussehen.

Der Gesichtsausdruck der Männer sagt mir, dass sie von der Arbeit abgehalten wurden und jetzt leicht sauer sind. Außerdem denken sie wohl gerade: 'Warum werden wir eigentlich fotografiert? Wir sind doch nur einfache Zöllner'. Dafür müssen sie auch noch so lange stehen. Aber ein bisschen stolz sind sie doch.

Die Arbeit hat sie geprägt. Sie müssen immer wachsam und ruhig sein. Die beiden sehen etwas gestresst aus.

Heutzutage haben die Zöllner andere Uniformen, und sie haben ein Zollhäuschen, wo sie sitzen und sich mal ausruhen können.

Rene W., BQ 66

 

Die aufgeführten Texte wurden von unseren Schülern in den letzten Jahren erstellt, einige wurden bereits auf der Namensgebungsfeier am 24. November 2004 vorgetragen.

Bildnachweis
© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst, 2013

Schulsozialarbeit an der August-Sander-Schule

Die sozialpädagogische Arbeit an unserer Schule möchte den Schülern helfen ihre Persönlichkeit zu stärken, sie zu eigenverantwortlichem Handeln befähigen sowie auf die berufliche Qualifizierung und das Leben vorbereiten.

Das heißt,

  • gemeinsam mit allen anderen Akteuren im Umfeld Schule die Schüler fit für das Arbeitsleben zu machen, sie in der Übergangsphase von der Schule in die Berufsausbildung zu begleiten;
  • sie umfasst sozialpädagogische Angebote zur Berufsvorbereitung und schulischen Berufsausbildung, mit Hilfe von Maßnahmen zur individuellen Beratung und Unterstützung der Schüler; dabei fordern und fördern wir jeden in seinen sozialen, personalen, methodischen und fachlichen Kompetenzen;
  • wir geben Hilfe zur konstruktiven Konfliktbewältigung und Streitschlichtung;
  • die sozialpädagogische Einzelberatung steht im Mittelpunkt: Freiwilligkeit, Vertrautheit und Prävention sind besondere Wesensmerkmale; Beratungen zu persönlichen, familiären und schulischen Problemen mit präventiven Angeboten;
  • wir treten als Krisenmanager bei Schulverweigerung und Schulmüdigkeit auf; Kooperation mit und Vermittlung zu spezialisierten Einrichtungen.

Weitere Angebote:

  • Beratung, berufliche Lebenswegplanung
  • Praktikumsbegleitung
  • schulpflichterfüllende Werkstattangebote
  • Arbeit mit Schulverweigerern und Schulschwänzern
  • Moderation zwischen Schule und Eltern
  • fachliche, regionale Vernetzung, kontinuierliche, verlässliche Zusammenarbeit → wirkungsvolle Basis einer Kooperation

Ansprechpartner:

 

Herr Krause

Offene Sprechzeiten:

 

Täglich in der Zeit von 08:00 bis 12:00 Uhr im Raum A 117

Zusätzliche Termine:

 

Beratungsgespräche außerhalb der regulären Sprechzeiten bitte persönlich oder telefonisch abstimmen

unter Tel. 030 - 29 36 276 26

Berufstätige Eltern können nach ihren zeitlichen Möglichkeiten auch spätere Gesprächstermine in den Nachmittagsstunden vereinbaren.

 

Siehe auch:

Zusätzliche Beratungsangebote an der August-Sander-Schule finden Sie auf der Seite Beratung.

 

 

Schülervertretung

 

Die Gesamtschülervertretung 2021/22 stellt sich vor

Nach einem Klick auf unsere Bilder erfahrt ihr mehr über uns und unsere Ziele.

 

joanna   Max
Laura Trotzer 
Schulsprecherin
  Max Künzel
Stellvertreter
cosma anisa shawn xenia
Cosma Roszkiewicz
FB Natur und Umwelt
Maurice Grüneberg
FB Natur und Umwelt
Shawn Hickstein
FB Holztechnik
Xenia Höhne
FB Holztechnik
       
Khaled Silva florian Marie Gelderblom Pascale Lessig
Khaled Fidel Silva Luzuriaga
FB Metalltechnik
Samet Karaca
FB Metalltechnik
Marie Gelderblom
FB Farbtechnik
Pascale Lessig
FB Farbtechnik
       
Emelie Meißner Bahar Celik Cecilia Radosavljevic Sandy Schmidt
Emelie Meißner
FB Ernährung und
Hauswirtschaft
Bahar Celik
FB Ernährung und
Hauswirtschaft
Cecilia Radosavljevic
FB Sozialwesen
Sandy Schmidt
FB Sozialwesen
       
Soumia Lallouche Anna-Michelle Geue herr anonym frau anonym
Soumia Lallouche
FB Gesundheit
Anna-Michelle Geue
FB Gesundheit
Osama Fatih Elmezdawi
DaF/IBA-TZ
Zakaria Noori
DaF/IBA-TZ

 

Unser nächstes Treffen wird hier angekündigt.

 

Für Anregungen und Wünsche hier unsere E-mail Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mitglieder

Mitglieder der Gesamtschülervertretung

Protokolle der GSV-Sitzungen 2021/2022

-

Protokolle der GSV-Sitzungen 2020/2021

Protokoll vom 29.10.2020

Protokoll vom 30.09.2020 (Wahl)

Protokolle der GSV-Sitzungen 2019/2020

Protokoll vom 19.12.2019

Protokoll vom 24.09.2019 (Wahl)

Protokolle der GSV-Sitzungen 2018/2019

Protokoll vom 30.01.2019

Protokoll vom 16.10.2018

Protokoll vom 24.09.2018 (Wahl)

Protokolle der GSV-Sitzungen 2016/2017

Protokoll vom 10.10.2016 (Wahl)

Protokolle der GSV-Sitzungen 2015/2016

Protokoll vom 14.12.2015

Protokoll vom 06.11.2015

Protokoll vom 08.10.2015 (Wahl)

Protokolle der GSV-Sitzungen 2014/2015

Protokoll vom 14.10.2014

Protokolle der GSV-Sitzungen 2013/2014

Protokoll vom 21.02.2014

Protokoll vom 23.01.2014

Protokoll vom 29.10.2013

Protokoll vom 16.09.2013 (Wahl)

 

 

 

Bildnachweis
© 2020 D. Schubert-Crone, August-Sander-Schule

Schulpartnerschaft

 

Die Angebote der August-Sander-Schule richten sich wegen der Vielfalt der Bildungsgänge im Prinzip an alle Schulen der Sekundarstufe I, deren Schüler und Schülerinnen sich für eine berufliche Ausbildung oder eine Berufsvorbereitungsmaßnahme in einem unserer Berufsfelder interessieren.

Unsere Orientierungstage bieten sich in den meisten Fällen als optimale, weil individuelle Lösung an.

 

Partnerschulen

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Adolf-Reichwein-Schule

Die Adolf-Reichwein-Schule ist eine Grund- und Oberschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen. Sie wurde vor über 100 Jahren gegründet. Seit dieser Zeit helfen die Lehrerinnen und Lehrer der Schule vor allem Kindern, die die Leistungsanforderungen der allgemeinen Schule ohne besondere Unterstützung nicht erfüllen können.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Förderung von ausländlichen und deutschen Kindern in einer Region, die als "sozialer Brennpunkt" gilt: hohe Arbeitslosigkeit, hoher Anteil an Sozialhilfe-empfängern, erhebliche sprachliche und kulturelle Barrieren, die es zu überwinden gilt. Die Adolf-Reichwein-Schule bietet den Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe ein differenziertes Angebot für den Erwerb der Kulturtechniken.

Schulhomepage: adolf-reichwein-schule.com

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Georg-Weerth-Schule

Die Georg-Weerth-Schule ist eine Integrierte Sekundarschule (ISS) in Berlin-Friedrichshain.

Wir stehen für:

  • Medienorientierte Sekundarschule
  • Laptopklassen
  • nicht alltägliche Organisationsformen

Moderne Medien nehmen immer mehr Raum in unserem Privatleben und Berufsleben ein. Darauf möchten wir die Schüler vorbereiten. Ein bewusster Umgang mit den modernen Medien ist uns dabei wichtig.

Schulhomepage: georg-weerth-schule.de

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Gustav-Meyer-Schule

Die Gustav-Meyer-Schule in Berlin-Kreuzberg ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung" von Klasse 1-12 und versteht sich insgesamt als ein „Haus des Lernens und Lebens". Sowohl Einrichtung und Ausstattung wie auch die Unterrichtsgestaltung haben wir deutlich auf dieses ganzheitliche Selbstverständnis hin ausgerichtet.

Mit unserem ganzheitlichen zwölfjährigen Angebot fördern wir die Persönlichkeitsentwicklung, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe unserer Schülerinnen und Schüler in einem Haus, das Lernen und Leben miteinander verbindet.

Schulhomepage: gustav-meyer-schule.de

logo schule am friedrichshain

Temple-Grandin-Schule

Unser Förderzentrum bietet Schülerinnen und Schülern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen" in der Sekundarstufe I Schulplätze an. Derzeit werden in diesem Bereich der Schule etwa 57 Schülerinnen und Schüler in 5 teilweise jahrgangsgemischten Klassen unterrichtet. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu einem Schulabschluss zu ermöglichen.

Schulhomepage: temple-grandin-schule.de

logo schule-am-koenigstor
Schule am Königstor

Die 5. Integrierte Sekundarschule Berlin Friedrichshain ist eine Integrationsschule, in der Schüler und Schülerinnen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam beschult werden. Bei uns erhalten sie die Möglichkeit, gemeinsam miteinander und voneinander zu lernen.

Die schulische Gesundheitsförderung und Prävention stellt das subjektive Befinden sowie das Gesundsein aller Beteiligter ins Zentrum. Und das wird bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Maßnahmen berücksichtigt.

Schulhomepage: schule-am-koenigstor.de

logo schule am zillepark

Schule am Zille-Park

Unsere Schule ist eine Grundschule und Schule für Sekundarstufe I und bietet unterstützende Maßnahmen im Förderschwerpunkt „Lernen". Sie befindet sich in Alt-Mitte, in der Nähe des Rosenthaler Platzes. Augenblickliche Besonderheiten unserer Schule sind die handlungsorientierte Förderung und die Berufsorientierung. Im Rahmen dieser bieten wir das Angebot einer psychomotorischen Betreuung und Ergotherapie. Wir beteiligten uns am Schulgesundheitsprojekt Anschub.de und dem Gewaltpräventionsprojekt Win-Code.

Schulhomepage: schule-am-zille-park.de

logo willy-brandt-schule
Willy Brandt Teamschule Berlin

Die Willy Brandt Teamschule ist eine Integrierte Sekundarschule (ISS) in Berlin-Mitte mit ca. 370 Schülern aus über 30 Nationen.

Die Schwerpunkte der Schule liegen in allen Jahrgängen auf der Erziehung zu Selbstständigkeit, Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit sowie auf einer vertiefenden Berufsorientierung.

Schulhomepage: willy-brandt-teamschule.de

 

 

 

Schulleitung der August-Sander-Schule

 

baldeweg    schofer burmeister

Frau Baldeweg
Schulleiterin

Tel. 030 - 293 627 6-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Herr Schofer
Stellv. Schulleiter

Tel. 030 - 293 627 6-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Frau Burmeister
Ausbildungsbereichsleiterin

Tel. 030 - 293 627 6-14
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Sekretariat

Frau Schöning, Frau Schulze

Tel.: 030 - 293 627 6-0
Fax: 030 - 293 627 6-20
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Siehe auch: Ansprechpartner

foerderverein august-sander-schule eV

Viele gute Gründe für Ihr Engagement!

 

flyer deckblattWas wollen wir?

Wir helfen, wenn es außerhalb des Schuletats darum geht, junge Menschen und Lehrer/-innen bei Aktivitäten zu unterstützen, z. B. durch:

  • Beschaffung von Ausstattungsgegenständen für Schulbetreuungseinrichtungen und Fachräume, Computerarbeitsplätze usw.
  • finanzielle Unterstützung von Schulveranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften
  • Finden von Sponsoren, die unsere Projekte unterstützen und damit unsere Schüler und Schule fördern
  • Kontakte zu starken Partnern, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Was fördern wir?

Beispiele für geförderte Projekte der August-Sander-Schule:

Wer sind wir?

Wir sind die Lehrer/-innen, die in einem gemeinnützigen Verein die Schule durch ihr Engagement unterstützen wollen. Der Verein wird durch den Vorstand vertreten. Als Ansprechpartner/-innen stehen Ihnen die Vorstandsmitglieder gern zur Verfügung:


A. Burmeister, 1. Vorsitzende

D. Schubert, 2. Vorsitzende

S. Kolzke, Schatzmeisterin

N. Giese, Schriftführerin

R. Gleisberg, Schulleiter i. R.

alle telefonisch erreichbar unter 030 - 293 62 760
oder per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Wie finanzieren wir uns?

Der Verein finanziert sich in erster Linie durch die Beiträge seiner Mitglieder. Um möglichst vielen die Mitgliedschaft zu ermöglichen, werden als Jahresbeitrag 20 € vorgesehen. Über einen freiwillig höheren Beitrag sowie weitergehende Spenden freuen wir uns sehr.

Durch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins, sind Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sachspenden steuerlich absetzbar. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus.

 

Bankverbindung

Empfänger: Förderverein August-Sander-Schule e. V.
IBAN: DE46100700240327620100
(Konto-Nr.: 327 620 100; BLZ: 100 700 24)
Deutsche Bank
BIC: DEUTDEDBBER

Natürlich sind wir stets auf Hilfe angewiesen, unsere finanzielle Mittel zu erhöhen. Daher sind wir ständig auf der Suche nach Sponsoren, die unsere Schule unterstützen wollen und zu einer Partnerschaft mit unserer Schule bereit sind.

 

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