Kompetenzorientierter Unterricht an der August-Sander-Schule

kompetenzraster-cIn zwei Entwicklungsprojekten an der August-Sander-Schule wird der Einsatz von Kompetenzrastern in der Ausbildung (Fachkraft im Gastgewerbe) und in den berufsqualifizierenden Lehrgängen erprobt.

Handlungsorientierter Unterricht intendiert Handlungsfähigkeit oder Handlungskompetenz. Es wird deshalb bei einer Handlungssituation angesetzt, die sich in der Berufsbildung durch den Bezug zu Arbeit und Beruf auszeichnet. Handlungsorientierter Unterricht ist am besten geeignet, um Orientierungs- und Zusammenhangswissen, Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit zu erreichen. Eine Methode um diese Ziele umzusetzen ist kompetenzorientierter Unterricht.

 

Kompetenzorientierung

Warum Kompetenzorientierung?

In der Berufsausbildung ist zu berücksichtigen, dass die Arbeitsorganisation in den Betrieben von den Mitarbeitern zunehmend Handlungsfähigkeit erwartet. Es genügt nicht mehr, den Anweisungen entsprechend tätig zu werden und vorhandene Fertigkeiten unter Beachtung festgelegter Arbeitspläne einzusetzen. Deshalb reicht die auf den Erwerb bestimmter Fertigkeiten gerichtete Ausbildung nicht mehr aus. Es müssen Methoden entwickelt werden, die das Handeln im Fokus haben.

Kompetenz = Wissen + Können + Handeln = handelnder Umgang mit Wissen

Das Ziel der Kompetenzorientierung ist hierbei, das Lernen soweit wie möglich in die Hand des Lerners zu geben, um ihm so selbstständiges Lernen zu ermöglichen und seine Handlungsfähigkeit auszubauen. Eine Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen ist das selbstorganisierte Lernen mit Kompetenzrastern und Kann-Listen (Checklisten).

kompetenzraster
Kompetenzraster

Kompetenzraster fördern das kompetenzorientierte Lernen, indem sie den jeweiligen Lernstand verdeutlichen und zur Festlegung von Zielen herausfordern. Die Kompetenzraster und Kann-Listen zeigen den Schülern, aufgeteilt in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen, die Ziele der jeweiligen Lerneinheit auf.

Kompetenzraster

Das Kompetenzraster versteht sich als „Lernlandkarte" mit Angaben zu den Kernbereichen des Rahmenlehrplans bzw. des Qualifizierungsbausteines. Es gibt einen Überblick über die Kompetenzen eines Lernfeldes, eines Faches bzw. einer Lerneinheit gestaffelt nach Niveaustufen (Schwierigkeitsgraden).

checkliste
Checkliste

Kann-Listen/Checklisten

Die Kann-Listen verstehen sich als „Lernstraßenkarte", da hier die Einzelkompetenzen mit entsprechender Niveauabstufung abgebildet und mit entsprechenden Lernjobs bzw. Lernaufgaben unterfüttert werden. Kann-Listen stellen somit eine Konkretisierung des Kompetenzsrasters dar. Sie dienen dem Lernenden als Orientierung auf seinem Lernweg (Wo stehe ich?, Was kann ich?).

Kann-Listen dienen der Selbstkontrolle und als Arbeitsmittel im individuellen Lernprozess. Sie geben hierbei Informationen über und für den Schüler.

 

Entwicklungsprojekt Ausbildung

Warum Selbstorganisiertes Lernen (SOL)?

Das selbstorganisierte Lernen dient dem Füllen von Wissenslücken und dem Vertiefen bereits erlangter Fähigkeiten und Kenntnisse. Der Lernende kennt den Entwicklungsstand seiner Kompetenzen (Fähigkeiten) und entwickelt im Rahmen der Lernbegleitung selbst gesetzte Ziele. Er entscheidet innerhalb des Referenzrahmens (Kompetenzraster, Kann-Listen) und innerhalb eines Zeitfensters was er wann lernt.

Die Vorteile des selbstorganisierten Lernens mit Hilfe von Kompetenzrastern und Kann-Listen liegen in folgenden Punkten:

  • die Schüler/-innen kennen die Erwartungen, die an sie gestellt werden vorher
  • eine individuelle Lerngeschwindigkeit ist möglich
  • die Förderung nach diesem Prinzip ist in allen Fächern bzw. Lernfeldern möglich
  • die Schüler/-innen wählen selbstbestimmt und selbstreflektiert Lernaufgaben aus
  • die Lehrkraft unterstützt die Schüler/innen individuell bei der Arbeit und begleitet sie während des Lernens
Beispiele für Kompetenzraster und Kann-Listen/Checklisten (Fachkraft im Gastgewerbe):

 

Entwicklungsprojekt BQL/BQL-FL

BQL-/BQL-FL-Maßnahmen in den Fachbereichen Holz- und Metalltechnik

arbeitsblatt
Arbeitsblatt

In diesen Klassen befinden sich Schüler mit unterschiedlichem Lerntempo, mit unterschiedlichen Lernstilen, mit unterschiedlicher Lernmotivation, mit unterschiedlicher Lernausgangslage usw. Diese immer heterogener werdende Schülerschaft erfordert individualisierten und differenzierten Unterricht.

Differenzierung im Unterricht zielt darauf ab, Handlungskompetenzen des Schülers im schulischen und beruflichen Lernen auf der Grundlage seiner individuellen Voraussetzungen zu entwickeln. Der Unterricht in den Qualifizierungsbausteinen soll Erfolgserlebnisse schaffen, die sich positiv auf die Motivation und das Lernverhalten des Schülers auswirken, sein Selbstbewusstsein stärken und damit eine Voraussetzung schaffen, Anstrengungsbereitschaft und Frustrationstoleranz zu erweitern, um letztlich eine erweiterte Handlungskompetenz zu erwerben. Das Lern-Handeln führt dann dazu, dass die Lernenden ihr erworbenes Wissen und Können in praktischen Handlungs- und Problemzusammenhängen aktivieren.

Kompetenzraster dienen dem Lernenden dabei als Orientierung auf seinem Lernweg. Die Kann-Listen dienen der Selbstkontrolle und als Arbeitsmittel im individuellen Lernprozess. Sie geben hierbei Informationen über und für den Schüler.

Beispielunterlagen (Holzbereich):

 

Beispielunterlagen (Metallbereich):

 

Fr. Burmeister/Hr. Schofer
August-Sander-Schule
im März 2013

Schuldistanz

schuldistanzEntstehung von Schuldistanz Seit langem ist es uns ein Anliegen, das Schulklima und die Beteiligungskultur der Schülerinnen und Schüler am Schulleben kontinuierlich zu verbessern und somit die Schuldistanz möglichst gering zu halten.

Hierzu haben wir die Ursachen von Schuldistanz und deren Folgen betrachtet und einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der uns geeignet erscheint, die Schülerinnen und Schüler zum Schulbesuch zu motivieren. Diese Maßnahmen sind durchgängiges Prinzip an der August-Sander-Schule. Die exemplarische Anwendung und Auswertung der Maßnahmen in einer Klasse hat gezeigt, dass eine – wenn auch geringfügige – Senkung der Fehlzeiten möglich ist.

Sind Sie neugierig geworden?

Konzept Schuldistanz der August-Sander-Schule

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PDF: Konzept Schuldistanz der August-Sander-Schule

 

Bericht der Schulinspektion

Zur Bewertung von Schulqualität haben alle Bundesländer in den letzten Jahren eine professionelle Außensicht geschaffen. In Berlin ist das die Schulinspektion. Die Berliner Schulinspektion hat folgende Ziele:

  • Datengestützte Bewertung von Schulqualität
  • Hinweise zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung an den Schulen
  • Optimierung der Zuverlässigkeit der schulinternen Qualitätseinschätzung
  • Steigerung der Verbindlichkeit der schulischen Qualitätsentwicklungsprozesse
  • Erstellung vergleichbarer Daten und Informationen als Steuerungswissen

Das Berliner Schulgesetz betont die Eigenverantwortung der Schulen. Die Schulinspektion ergänzt die Selbsteinschätzung, zu der jede Schule verpflichtet ist, durch eine Außensicht und gewährleistet so die Vergleichbarkeit der schulischen Entwicklungen. Jede Schule wird als Gesamtsystem bewertet und erhält Rückmeldungen zu ihren Stärken und zu ihrem Entwicklungsbedarf. Die Ergebnisse werden in einem Inspektionsbericht festgehalten. Dieser enthält das Qualitätsprofil und das Unterrichtsprofil der Schule.

In der Regel wird jede Schule alle fünf Jahre besucht. Bei erheblichem Entwicklungsbedarf kann eine Schulinspektion auch in kürzeren Abständen stattfinden. Bis zum Sommer 2011 wurden alle Schulen mindestens einmal inspiziert.

Quelle: berlin.de: Schulinspektion


schulinspektion

Bericht zur Inspektion der August-Sander-Schule
vom Dezember 2015

Fort- und Weiterbildung

fortbildungsuebersicht

Fortbildungsübersichten

Um den sich stetig verändernden Anforderungen an Schule und Unterricht gerecht zu werden, verfolgt die August-Sander-Schule ein konsequentes Fort- und Weiterbildungsprogramm. Die über das LISUM oder die Senatsverwaltung angebotenen Möglichkeiten für Lehrer und Lehrerinnen sowie Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen ihre professionelle berufliche Handlungskompetenz zu erweitern, werden von unserem Kollegium regelmäßig genutzt. Neben fachlichen Themen werden in den Fort- und Weiterbildungen auch die Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz der Pädagogen geschult.

Aufgrund großer Nachfrage gelingt es immer wieder Fortbildungen direkt an unsere Schule anzubieten, die dem konkreten Bedarf und der Nachfrage bei uns Rechnung tragen. Insbesondere in einem schulischen Umfeld wie dem der August-Sander-Schule, in dem die unterschiedlichsten Schülerinnen und Schüler in den verschiedensten Bildungsgängen vertreten sind, ist eine kontinuierliche Qualifizierung des Lehrpersonals notwendig und wichtig.

Folgende Fort- und Weiterbildungen finden regelmäßig an unserer Schule statt und prägen das Handeln zwischen Schülern und Lehrern im Unterricht:

Qualitätsmanagement (QM) an der August-Sander-Schule

Die Qualitätsarbeit an der August-Sander-Schule basiert auf den vier Qualitätsbereichen unseres Schulprogramms. In diesem haben wir Entwicklungspotentiale in den Bereichen Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Schulleben/Schulklima und Unterrichtsentwicklung definiert.

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Hr. Teuscher, Qualitätsbeauftragter

Derzeit arbeiten wir verstärkt im Bereich der Unterrichtsentwicklung. Zum einen werden kompetenzorientierte Curricula, Checklisten und Kompetenzraster entworfen, die es möglich machen, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und den jeweiligen Lernstand bzw. die Lernentwicklung transparent zu machen. Zum anderen steht die Sprachförderung im Fokus. Hier werden fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien zur Sprachförderung entwickelt und dem Kollegium in schulinternen Fortbildungen vorgestellt. Die Erarbeitung erfolgt unter der Leitung der Beauftragten für Sprachförderung in Zusammenarbeit mit interessierten Kolleginnen und Kollegen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die stetige Verbesserung des Schulklimas und der Beteiligungskultur. Hierzu haben wir seit 2009 ein Auditverfahren installiert, in dessen Zuge Verbesserungsvorschläge diskutiert, Maßnahmen entwickelt, Verantwortlichkeiten festgelegt und Ergebnisse überprüft werden. Durch die Beteiligung von Schülern/-innen, Lehrern/-innen, Nicht-pädagogischem Personal und Schulleitung werden alle an der Schule beteiligten Personengruppen in die Entwicklungsprozesse integriert und so eine breite Zustimmung erreicht.

Durch das starke Gewicht auf der Erziehungsarbeit und das gemeinsamen Handeln in diesem Bereich ist es gelungen, dass wir einen sehr höflichen und respektvollen Umgang sowohl zwischen den Schülern als auch zwischen den Schülern und den Lehrern erreicht haben. Die freundliche Atmosphäre ist auch für Besucher unserer Schule spürbar.

Die Steuerungsgruppe

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Steuerungsgruppe (PDF)

Die Steuerungsgruppe der August-Sander-Schule wird durch den Qualitätsbeauftragten geleitet und setzt sich aus der Schulleitung, den Fachbereichsleitern und interessierten Kollegen zusammen. Sie hat die Aufgabe Entwicklungsschwerpunkte des Schulprogramms aufzugreifen, in die Fachbereiche zu kommunizieren und diese durch konkrete Zeit-Maßnahmenpläne mit entsprechenden Verantwortlichkeiten in Entwicklungsprozesse zu überführen. In den letzten Jahren hat die Steuerungsgruppe das schulinterne Curriculum erarbeitet und einen Auditprozess zur Verbesserung des Schulklimas und der Beteiligungskultur initiiert, geplant, durchgeführt und regelmäßig anhand eines Zeit-Maßnahmenplanes evaluiert. Zukünftig wird die Entwicklung von Checklisten und Kompetenzrastern auf der Basis von schulinternen Kompetenzentwicklungsplänen (ehemals Stoffverteilungspläne) als Grundlage für differenziertes und inklusives Lernen im Vordergrund stehen.

Audit

Ein Audit-Prozess versammelt Vertreter/-innen verschiedener schulinterner Akteursgruppen (Lehrende, Schüler/-innen, Schulleitung u. a.), um den Ist-Stand der Schule in einem spezifischen Thema oder Qualitätsmerkmal (z.B. Schülerbeteiligung) gemeinsam zu bewerten und daraus konkrete Schritte zur Veränderung zu ziehen. Eine Besonderheit des Audits ist dabei sein partizipativer Charakter - im Zentrum steht die Kommunikation miteinander, unterstützt durch eine externe Moderation.

Als Teil des Modellprojektes „Berufsbildende Träger und Schulen für Demokratie, Gleichwertigkeit und Pluralismus" der RAA e.V. Berlin werden seit Frühjahr 2010 Audits an Berliner Oberstufenzentren eingesetzt. Ziel des Auditverfahrens ist die Einbindung aller Schulbeteiligten und deren Mitgestaltung an positiven Veränderungen innerhalb ihrer Schule, orientiert an Zielen, die sie selber festgelegt haben.

Dokumentation vom August 2011: Audit am OSZ und der August-Sander-Schule – Möglichkeiten der Partizipation?!

Sprachförderung

Sprache fördern - in allen Fächern!

sprachsituation1sDie August-Sander-Schule ist sich der grundlegenden Bedeutung von sprachlichen Fähigkeiten gerade für die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit, aber auch für die persönliche Entwicklung und die sozialen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern sehr bewusst.

Neben einem alltags- und berufsorientierten Deutschunterricht mit einem Schwerpunkt im kommunikativen Bereich ist sie deshalb seit mehreren Jahren eine der teilnehmenden Schulen des SPAS-Projektes zur fächerintegrierten Sprachförderung in Berufsvorbereitung und Berufsausbildung an berufsbildenden Schulen (GfbM, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, SPAS - Sprachförderung in der beruflichen Bildung) und hat eine Sprachbeauftragte, Frau Kunzmann, die für die Koordination von Sprachfördermaßnahmen (Weiterbildung Sprachbildungskoordination, SenBWF), wie Projekte, Fortbildungen, Materialentwicklung und Hospitationen zuständig ist.

Maßnahmen

sprachsituation2sIn diesem Rahmen sind in den letzten Jahren folgende Maßnahmen (PDF) durchgeführt worden bzw. werden durchgeführt oder entwickelt:

  • Einrichtung einer AG Sprachförderung, in der Kolleginnen und Kollegen aus allen Fachbereichen Material gemäß den sprachförderlichen Anforderungen überarbeiten und in ihren Fachbereichen verbreiten
  • Teilung in den meisten Fächern (d. h. Unterricht durch zwei Lehrkräfte; eine stets bereit, bei besonderen sprachlichen Schwierigkeiten einzeln zu fördern)
  • „Eingangstests" im Fach Deutsch (der Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler bei Eintritt in unsere Schule wird erfasst, kompetenzorientiert ausgewertet und in der Klassenkonferenz und daran anschließend in eine bestmögliche Unterrichtsarbeit umgesetzt.)
  • „Fit ins Praktikum", ein Vorbereitungstag für das Betriebspraktikum, an dem u. a. schwierige Kommunikationssituationen analysiert und geprobt werden
  • Projekt Getränkebuffet (Fachbereich Hauswirtschaft, Ausbildung Fachkraft im Gastgewerbe)
  • Projekt Mauersteinständer (Qualifikationsbaustein I, Berufsvorbereitung Metall, Spanen)
  • Projekt „Von der Idee zum Auftrag" (Agrarbereich, Ausbildung Garten- und Landschaftsbau)
  • Schulinterne Fortbildungen und Teamsitzungen, in denen Basismethoden und Ansätze der fächerintegrierten Sprachförderung mit und durch die Kolleginnen und Kollegen erörtert und auf Unterrichtsmaterial angewendet werden
  • Hospitationen zur Sprachprofilerfassung und zur Bereitstellung individuell angepasster Materialien durch die Sprachbeauftragte

Diese Maßnahmen werden regelmäßig durchgeführt sowie sorgsam dokumentiert und ausgewertet, so dass eine stetige Verbesserung des Unterrichts in sprachförderlicher Hinsicht geschieht.

Tanja Kunzmann

 

Weiterführende Informationen

 

 

Schulprogramm

„Es kommt in der Schule nicht darauf an, dass der Lehrer lehrt, sondern dass der Schüler lernt."

Comenius

 

schulprogramm

 

Schulprogramm der August-Sander-Schule (PDF)

 

Schulentwicklung

 

Schulprogramm

„Es kommt in der Schule nicht darauf an, dass der Lehrer lehrt, sondern dass der Schüler lernt."

Comenius

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Schulprogramm der August-Sander-Schule

 

 

 

 

Qualitätshandbuch

qualitaetshandbuch

 

 

Qualitätshandbuch der August-Sander-Schule

 

 

 

 

Bericht der Schulinspektion

Zur Bewertung von Schulqualität haben alle Bundesländer in den letzten Jahren eine professionelle Außensicht geschaffen. In Berlin ist das die Schulinspektion. Die Berliner Schulinspektion hat folgende Ziele:

  • Datengestützte Bewertung von Schulqualität
  • Hinweise zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung an den Schulen
  • Optimierung der Zuverlässigkeit der schulinternen Qualitätseinschätzung
  • Steigerung der Verbindlichkeit der schulischen Qualitätsentwicklungsprozesse
  • Erstellung vergleichbarer Daten und Informationen als Steuerungswissen

Weiterlesen: Schulinspektion

 

Qualitätsmanagement (QM) an der August-Sander-Schule

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Hr. Teuscher, Qualitätsbeauftragter

Die Qualitätsarbeit an der August-Sander-Schule basiert auf den vier Qualitätsbereichen unseres Schulprogramms. In diesem haben wir Entwicklungspotentiale in den Bereichen Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Schulleben/Schulklima und Unterrichtsentwicklung definiert.

Derzeit arbeiten wir verstärkt im Bereich der Unterrichtsentwicklung. Zum einen werden kompetenzorientierte Curricula, Checklisten und Kompetenzraster entworfen, die es möglich machen, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und den jeweiligen Lernstand bzw. die Lernentwicklung transparent zu machen. Zum anderen steht die Sprachförderung im Fokus. Hier werden fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien zur Sprachförderung entwickelt und dem Kollegium in schulinternen Fortbildungen vorgestellt. Die Erarbeitung erfolgt unter der Leitung der Beauftragten für Sprachförderung in Zusammenarbeit mit interessierten Kolleginnen und Kollegen.

Weiterlesen: Qualitätsmanagement

 

Evaluationsbericht 2019

Alle öffentlichen Berliner Schulen führen schulinterne Bewertungen (= Evaluationen) zur Beurteilung ihrer schulischen Arbeit durch. Sie sind angehalten, hierüber zu festgelegten Terminen in regelmäßigem Abstand Rechenschaft gegenüber den am Schulleben beteiligten Personen (Schülern, Eltern, Betrieben etc.) abzulegen. Der aktuelle Evaluationsbericht wurde im Mai 2019 von Gesamtkonferenz und Schulkonferenz der August-Sander-Schule beschlossen.

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Evaluationsbericht 2019

 

 

 

 

Sprachförderung

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Die August-Sander-Schule ist sich der grundlegenden Bedeutung von sprachlichen Fähigkeiten gerade für die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit, aber auch für die persönliche Entwicklung und die sozialen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern sehr bewusst.

Neben einem alltags- und berufsorientierten Deutschunterricht mit einem Schwerpunkt im kommunikativen Bereich ist sie deshalb seit mehreren Jahren eine der teilnehmenden Schulen des SPAS-Projektes zur fächerintegrierten Sprachförderung.

Weiterlesen: Sprachförderung

 

Kompetenzorientierung

kompetenzraster-cIn zwei Entwicklungsprojekten an der August-Sander-Schule wird der Einsatz von Kompetenzrastern in der Ausbildung (Fachkraft im Gastgewerbe) und in den berufsqualifizierenden Lehrgängen erprobt.

Handlungsorientierter Unterricht intendiert Handlungsfähigkeit oder Handlungskompetenz. Es wird deshalb bei einer Handlungssituation angesetzt, die sich in der Berufsbildung durch den Bezug zu Arbeit und Beruf auszeichnet. Handlungsorientierter Unterricht ist am besten geeignet, um Orientierungs- und Zusammenhangswissen, Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit zu erreichen. Eine Methode um diese Ziele umzusetzen ist kompetenzorientierter Unterricht.

Weiterlesen: Kompetenzorientierung

 

Schuldistanz

schuldistanzEntstehung von SchuldistanzSeit langem ist es uns ein Anliegen, das Schulklima und die Beteiligungskultur der Schülerinnen und Schüler am Schulleben kontinuierlich zu verbessern und somit die Schuldistanz möglichst gering zu halten.

Hierzu haben wir die Ursachen von Schuldistanz und deren Folgen betrachtet und einen Maßnahmenkatalog entwickelt, der uns geeignet erscheint, die Schülerinnen und Schüler zum Schulbesuch zu motivieren. Diese Maßnahmen sind durchgängiges Prinzip an der August-Sander-Schule. Die exemplarische Anwendung und Auswertung der Maßnahmen in einer Klasse hat gezeigt, dass eine – wenn auch geringfügige – Senkung der Fehlzeiten möglich ist.

Sind Sie neugierig geworden?

Weiterlesen: Schuldistanz

 

fortbildungsuebersicht
 

Fort- und Weiterbildung

Um den sich stetig verändernden Anforderungen an Schule und Unterricht gerecht zu werden, verfolgt die August-Sander-Schule ein konsequentes Fort- und Weiterbildungsprogramm.

Die über das LISUM oder die Senatsverwaltung angebotenen Möglichkeiten für Lehrer und Lehrerinnen sowie Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen ihre professionelle berufliche Handlungskompetenz zu erweitern, werden von unserem Kollegium regelmäßig genutzt. Neben fachlichen Themen werden in den Fort- und Weiterbildungen auch die Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz der Pädagogen geschult.

Weiterlesen: Fort- und Weiterbildung

 

Konzeption zur Entwicklung der Berufsbildungsreife

Schulischer Erfolg lässt sich über Qualifizierungsbausteine, Zertifikate, Abschlüsse sowie den Übergang in Arbeit und/oder Ausbildung definieren. Da neben den fachlichen Kompetenzen die überfachlichen Kompetenzen einen großen Stellenwert für den beruflichen Erfolg junger Menschen haben, ist es unser Ziel, Strategien zu entwickeln, die die Berufsreife zielgerichtet fördern und damit den Übergang von der Schule in das Berufsleben erleichtern. Wir verfolgen dabei das Ziel, unseren Schülerinnen und Schülern Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu vermitteln, indem wir ihre fachlichen, personalen und sozialen Kompetenzen fördern.

Zum Beispiel mit der Durchführung von kontinuierlich wiederkehrenden Projekten zu den Themen Work 4 peace oder Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung des Schullebens und fördern deren Demokratiefähigkeit. Weiterhin pflegen wir Kooperationen mit Schulen und außerschulischen Partnern und offerieren den Jugendlichen umfangreiche Beratungsangebote mit dem Ziel möglichst Vielen den Übergang in Arbeit oder Ausbildung zu ermöglichen.

konzept berufsbildungsreife

 

 

Konzeption zur Entwicklung der Berufsbildungsreife an der August-Sander-Schule

(Februar 2016)

 

 

 

 

 

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