IBA statt BQL

Aus BQL wird ab dem Schuljahr 2019/20 IBA („Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung“)!

Aktuelle Informationen zu den neuen Bildungsgängen finden Sie hier in Kürze.

Berufsqualifizierender Förderlehrgang im Bereich Holztechnik

ibql 170Zweijähriger Förderlehrgang (BQL-FL)

Mit dem Lehrgang können Sie Ihren schulischen Abschluss verbessern. Sie erwerben berufliche Grundkenntnisse und bereiten die Aufnahme einer Berufsausbildung oder Tätigkeit im Berufsfeld Holztechnik vor.

Zweijährige Förderlehrgänge sind für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf geeignet, die in einem einjährigen BQ-Lehrgang nicht ausreichend gefördert werden können. Der Lernfortschritt wird durch intensive individuelle Betreuung unterstützt.

Wissenswertes zum Berufsfeld Holztechnik

holztechnik-1Holz ist einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit und bis heute vielseitig im Gebrauch. Entsprechend vielfältig ist das Berufsfeld.

Tischler sind spezialisierte Handwerker und arbeiten als Möbeltischler, Bautischler oder Modelltischler, aber auch in Theatern, im Innenausbau von Läden, Hotels, Schiffen usw.

Holzmechaniker sind in der holzverarbeitenden Industrie tätig. In der Fachrichtung Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen arbeiten sie z. B. in Betrieben, die Fenster und Türen herstellen. In der Fachrichtung Möbelbau und Innenausbau arbeiten sie hauptsächlich in der Möbelindustrie, aber auch in Raumausstatterwerkstätten und Möbelhäusern.

Weitere Berufe im Berufsfeld Holztechnik sind z. B. Parkettleger/-in oder Bootsbauer/-in.

 

Inhalte und Ablauf der Ausbildung

Fachpraxis: Wir vermitteln die Inhalte der zwei Qualifizierungsbausteine – manuelle Holzbearbeitung und Herstellen einfacher Holzverbindungen – in unseren gut ausgestatteten Fachpraxiswerkstätten. Handwerkliche Arbeit und die Verwendung professioneller Holzbearbeitungsmaschinen gehen hier Hand in Hand.
Fachtheorie: Im fachtheoretischen Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler an die Grundlagen des Tischlerhandwerkes und verwandter Holzberufe herangeführt. Ein Verständnis für den Umgang mit dem natürlichen Werkstoff Holz wird angestoßen, die eigene Sprache der technischen Zeichnungen wird aufgezeigt und die Bedeutung von Berechnungen innerhalb der gewerblich-technischen Berufe verdeutlicht.
Betriebspraktika: 2 x 3 Wochen (November und März)
Ablauf/Sonstiges: Der theoretische und fachpraktische Unterricht findet an unserem Hauptstandort in der Naglerstr. statt.

 

Stundentafel BQL-FL Holztechnik

Berufsfeldbezogener Unterricht

 

Fachpraxis

Wochenstunden

 

14

Fachtheorie

4

Berufsfeldübergreifender Unterricht

 

Deutsch

 

 

2

Englisch

2

Mathematik

2

Wirtschafts- und Sozialkunde

2

Informationstechnik

2

Sport

2

Förderunterricht

2

Gesamt:

32 Std.

 

Die Ausbildung im Überblick

Bildungsgang:

Berufsqualifizierender Förderlehrgang (BQL-FL)

Zweijähriger Lehrgang im Bereich Holztechnik zur Vorbereitung auf die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung oder Tätigkeit

Ziel der Ausbildung:

Erweiterung der Allgemeinbildung, Erfahrungen mit den Anforderungen von Beruf und Gesellschaft sammeln, Erwerb des einfachen oder erweiterten Hauptschulabschlusses

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Abschluss:

  • einfacher oder erweiterter Hauptschulabschluss
  • Nach erfolgreicher Teilnahme an einzelnen Lehrgängen werden von der Innung anerkannte Qualifizierungsbausteine (Zertifikate?) erteilt, die bei Bewerbungen von großem Vorteil sein können.

Voraussetzungen:

Für die Teilnahme an einem berufsqualifizierenden Lehrgang sind keine Eingangsvoraussetzungen zu erfüllen.

Ansprechpartner:

Sekretariat der August-Sander-Schule

Naglerstraße 1-3

10245 Berlin

Bewerbung:

Persönliche Anmeldung zwischen 8. April und 31. Mai 2019

Bewerbungsunterlagen:

Die Aufnahme in den Bildungsgang ist schriftlich zu beantragen. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. das Zeugnis über die erreichte Schulbildung* in beglaubigter Kopie,
  2. ein tabellarischer Lebenslauf,
  3. zwei Lichtbilder neueren Datums,
  4. Kopie des Leitbogens (für die Eingangsbestätigung auch das Original).
  5. Sofern vorhanden:
    a. Anlage über das Arbeits- und Sozialverhalten,
    b. Nachweise über bereits absolvierte Praktika oder andere Empfehlungen aus der Sekundarstufe I,
    c. die Protokolle über Anschlussgespräche zur Berufsorientierung aus dem Berufswahlpass,
  6. gegebenenfalls den Bescheid über das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs,
  7. bei nicht volljährigen Bewerberinnen und Bewerbern die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Aufnahme in den Bildungsgang und
  8. bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerber mit einem in § 41 Absatz 2 des Schulgesetzes genannten Aufenthaltsstatus (Gestattung, Duldung) der Nachweis über den Aufenthaltsstatus in beglaubigter Kopie.

 * Wurde das Zeugnis über die geforderte Schulbildung noch nicht erteilt, ist das letzte Halbjahreszeugnis beizufügen. Das Abschlusszeugnis ist nach Erhalt unverzüglich nachzureichen.

Download: Flyer zum Bildungsgang

 

 

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