Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

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Senatorin Kolat und Eisbären zu Besuch

Erfahrungsaustausch und aktive Unterstützung unserer Paten

Am Ende des Schuljahres haben unsere aktiven Schulpaten im Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ihren Besuch angekündigt. Zum einen zur Unterstützung, aber auch um sich ein Bild davon zu machen, welche Projekte im Zusammenhang mit unserem Ziel eine Schule ohne Rassismus zu sein, in diesem Schuljahr stattgefunden haben.

 

12. Juni: Besuch von Senatorin Kolat

Den Auftakt machte Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD).

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Am 12.06.2013 besuchte sie unsere Schule am Standort in der Naglerstraße. Zunächst wurden ihr einige Projekte von Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Darunter ein beeindruckender Bericht unserer Maler (3. Lehrjahr) über ihren Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.

Anschließend nahmen wir einen kleinen Imbiss ein, der von unseren Sozialassistenten im ersten Lehrjahr vorbereitet wurde. Die folgende, offene Gesprächsrunde wurde von unserer Schulsprecherin Kim Flehmer moderiert. Neben allgemeinen Fragen zur Arbeit einer Politikerin interessierten sich die Schülerinnen und Schüler auch für eigene Eindrücke und Erfahrungen der Senatorin, wenn es um das Aufwachsen in Deutschland mit Migrationshintergund geht. Einige konnten Parallelen zu ihren eigenen Erfahrungen erkennen. Ein wichtiger Gesprächsgegenstand waren natürlich vor allem Themen wie Jugendarbeitslosigkeit und Fördermöglichkeiten von benachteiligten Jugendlichen.

Nach einem anregenden Austausch versprach Frau Kolat, auch im nächsten Schuljahr ihre Patenschaft im Rahmen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" mit Leben zu füllen.

 

13. Juni: Besuch von den Eisbären Berlin

Am Donnerstag folgte dann der Besuch der Berliner Eisbären, vertreten durch Marten Schumacher und Jana Schmidt. Nach einem kurzen Intro über die Geschichte der Eisbären Berlin und den Ablauf eines Eishockeyspiels in der O2-World bekamen die teilnehmenden Schüler die Möglichkeit, sich unter Anleitung im Streethockey auszutoben.

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Die Schüler realisierten, wie schwer die Ausrüstung eines Eishockeyspielers ist und welch zusätzliche Belastung dies für die Spieler bedeutet. Nach einführenden Übungen zum Erlangen des Ballgefühls und zum Aufwärmen spielten die Schüler kurze Challenges Streethockey. Anschließend berichtete Jana als sehr engagierter Eisbärenfan über die Aktion „Eishockeyfans für Toleranz" und auch das Zivilcourage-Projekt „Mach den Unterschied" der Eisbären Juniors wurde thematisiert. Die Schüler tauschten sich über eigene Erfahrungen und ihren Umgang damit aus.

Ein erfolgreiches und aktives Schuljahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns schon jetzt auf die Weiterführung vieler Projekte im nächsten Schuljahr.

 

Diana Schubert
Koordinatorin Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

 

 

 

Bildnachweis

D. Schubert, Th. Kayser, August-Sander-Schule