Auswirkungen der Maßnahme „Förderung der Pünktlichkeit“

puenktlich 1sIn der Gesamt­aus­wertung wieder eine positive Bilanz zu Beginn des Schuljahres 2016-17!

Insgesamt zeichnete sich eine ähnliche Tendenz ab wie schon in den letzten beiden Schuljahren (siehe Berichte 2015/16 und 2015/14). Jedoch stellte sich heraus, dass der prozentuale Anteil der verspäteten Schülerinnen und Schüler nach 2 Wochen noch weit über den Werten des letzten Jahres lag.

Deshalb wurde die Maßnahme leicht verändert:
An 12 Tagen wurde die Schülerinnen und Schüler einzeln mit ihren Verspätungsverhalten konfrontiert und registriert und aufgefordert, sich unverzüglich in ihren Unterrichtsraum zu begeben.

An den verbleibenden Tagen bis zu den Herbstferien wurden die zu spät kommenden Schülerinnen und Schüler für den 1. Block vom Unterricht ausgeschlossen. Eine tägliche zahlenmäßige Erfassung erfolgte hierbei nicht. Es konnte aber festgestellt werden, dass sich durch diese verschärfte Maßnahme die Anzahl der Verspäter deutlich verringerte und in der letzten Woche auf ca. 8 bis 10 einpendelte. Dies entspricht etwa einer Versptätungsquote von 2,5 % der Gesamtschülerschaft.

Einige Zahlen im Einzelnen:

Im Zeitraum vom 12. bis 27. September wurden insgesamt 289 (incl. Doppelnennungen) Schülerinnen und Schüler (SuS) von der Schulleitung mit Ihrer Verspätung konfrontiert (beim Vergleich der absoluten Zahlen mit dem letzten Schuljahr war hier bei den ersten 12 Tagen eine Steigerung zu beobachten).

In diesem Zeitraum (12 Tage) fielen 7 SuS mit 3 und mehr Verspätungen auf. Das entspricht hochgerechnet auch den Werten aus dem letzten Schuljahr (Vergleich zu 2015: 13 SuS in 21 Tagen). Diese wurden – zusammen mit Ihren Eltern / Erziehungsberechtigten – auch wieder zu einem Gespräch mit der Schulleitung eingeladen.

verspaetungen 2016m

Die Auswertung der Listen erfolgte nach dem gleichen Prinzip wie in den beiden letzten Schuljahren. So wie im letzten Jahr war die erhöhte Verspätungsrate zum jeweiligen Wochenbeginn wieder auffällig (s. auch Graphik).

Im ersten Teil der Maßnahmenzeit ergab sich eine durchschnittliche Verspätungsrate von 6,53 % (das sind durchschnittlich ca. 24 Schüler pro Tag). Der Höchstwert lag mit 11,11 % am zweiten Kontrolltag am 13. September, der niedrigste Wert mit 3,79 % am 27. September. Durch die Verschärfung der Maßnahme (s.o.) wurden diese Werte mit ca. 2,5 % deutlich unterschritten.

Der Kompetenzzuwachs unserer Schülerinnen und Schüler hinsichtlich Pünktlichkeit lässt sich also sehen.

M. Gleißner
Stellvertr. Schulleiter
16.12.2016

 

 

Bildnachweis
© 2016 M. Gleißner, August-Sander-Schule

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