„Jeder musste mit anpacken!”

baao 1sBerufserfahrung am anderen Ort – ein Workcamp 

2017 wird ein besonderes Jahr für Berlin, sicherlich in vielerlei Hinsicht, aber auch für den agrarwirtschaftlichen Bereich. Ab April wird die Internationale Gartenausstellung (IGA) für Besucher aus aller Welt ihre Tore öffnen.

Dank unserer langjährigen Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität erhielten wir die Möglichkeit, uns an der Vorbereitung dieser Ausstellung zu beteiligen.

Auf dem Gelände der IGA, das zur Zeit eine große Baustelle ist, führten unsere Klassen im Rahmen ihrer Berufsvorbereitung und -orientierung Workcamps durch, angeleitet und betreut von Studenten und Dozenten der Universität und ihren Lehrern. Sie sammelten berufliche Erfahrungen, erlebten aber auch die Erfahrungen einer Projektfahrt (in der eigenen Stadt) mit allen ihren teambildenden Strukturen.

Nach einer schönen Projektwoche bleibt nun die Vorfreude auf den Besuch der Gartenausstellung im Sommer und die Spannung, wie unsere erstellten gärtnerischen Produkte dort zur Wirkung kommen.

Es folgt ein Bericht der ersten teilnehmenden Klasse.

U. Gladigau

 

Unser IGA-Workcamp

Das IGA-Workcamp unserer Klasse fand vom 31.10.16 bis zum 04.11.16 statt. (Jenny, Joy)

Wir waren im Hostel Pro Sozial am Blumenbergerdamm 12 untergebracht und haben auf dem IGA-Gelände in Marzahn gearbeitet. (Melissa, Kristina)

Neben unserer Klasse waren Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter der Humboldt-Universität zu Berlin am Workcamp beteiligt. (Tausi, Aya)

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Das Workcamp wurde von Studenten und ihrem Professor der Humboldt-Universität, sowie Mitarbeiter*innen des IGA-Geländes und den Beteiligten der August-Sander-Schule vorbereitet und durchgeführt. Wir beschäftigten uns mit den Themen Zauneidechsen, Benjeshecke, Insekten, Aussaat, Bryos, Flaschengärten und Nachhaltigkeit. Außerdem gestalteten wir schöne Abendprogramme, wie z. B. Bowling, einen Filmabend, gemeinsames Kochen (chinesische Küche), Insekten beobachten; wir waren auf einem Tierhof und manche haben auch Tischtennis gespielt. Vielen haben die Zauneidechsen am besten gefallen, weil dieses Thema interessant und spannend war. Aber auch, weil wir den Eidechsen einen großen Stein in ihr Habitat gestellt haben. Jeder musste mit anpacken! (Mandy B.)

Uns hat das Anlegen der Benjeshecke am besten gefallen: wir haben zuerst Äste gesammelt und aufeinander gelegt. Dort finden dann viele Tiere ein Versteck vor Feinden. (Elvira S., Esmanur)

Auch unsere Unterkunft hat uns gut gefallen: Es waren sogar Kühlschränke und Wasserkocher auf den Zimmern vorhanden! Leider waren die Matratzen etwas unbequem. Die Mitarbeiter*innen der Unterkunft waren immer für uns da, zudem sehr nett und freundlich. Der Fahrstuhl war zwar lustig bunt angemalt, uns aber nicht ganz geheuer, aber wir konnten auch die Treppen nutzen! Das Frühstück und Abendessen schmeckte prima. Mittags haben wir in einem Restaurant gegessen; dort wurde extra für unsere Gruppe gekocht. Ein Highlight war der chinesische Kochabend. (Mandy M., Esmanur)

Unsere Klasse war jeden Tag von 9 Uhr bis 17 Uhr in den Projekten beschäftigt. Wir haben gelernt, wie eine Benjeshecke gebaut wird, wie ein Eidechsen-Habitat entsteht und wie wir als Team zusammen arbeiten. (Sevket, Natalia)

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Das Workcamp war ein tolles Erlebnis, welches wir jederzeit wiederholen würden!

 

 

Bildnachweis
© 2016, U. Gladigau, August-Sander-Schule

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