Insektenschutz

Frau HendricksPhilip W. überreicht Bundesumweltministerin Barbara Hendricks unsere Projektbeschreibung

Wir sind eine internationale Umweltschule!

In dieses Schuljahr begleitet uns ein neues Label. Wir sind für ein Jahr eine der internationalen Umweltschulen.

Für den Erhalt dieser Auszeichnung haben wir im vergangenen Schuljahr zwei Projekte eingereicht: die Teilnahme unserer Agrarklassen an den IGA-Workcamps und das handfeste Biologieprojekt unserer Umweltklasse mit dem Thema: Bienen-Stadt (statt)-Schule.

Hier konnten die Schülerinnen und Schüler auf sehr unterschiedlichen Niveaustufen sich über das Insektensterben recherchieren und schreiben; sie entwickelten Ideen um diesem im kleinen Rahmen etwas entgegen zu setzen und setzen ihre Ideen in die Tat um. Sie erstellten Balkonkästen mit Bienennährpflanzen in denen sich selbsthergestellte Nistmöglichkeiten für Wildbienen befanden. In den Verkaufspreis ihrer Produkte kalkulierten sie eine Spende für den Naturschutzbund ein. Besondere Erlebnisse während dieses Projektes waren sicherlich der Besuch einer Fachtagung zum Thema Insektenschwund außerhalb von Berlin und die Übergabe der Projektbeschreibung an unsere Umweltministerin auf der IGA.

Aber auch die Präsentation für die Bewerbung zur Umweltschule war aufregend und spannend für die Beteiligten. Ein kleines Rollenspiel wurde u.a. auch während der Klassenfahrt einstudiert und gemeinsam mit den Agrarschülern einer anderen Klasse am Präsentationstermin aufgeführt. Solche Termine nahmen unsere Schülerinnen und Schüler auch gerne außerhalb und zusätzlich zu ihren Unterrichtsverpflichtungen wahr.

Die Freude über den Spruch der Jury war deshalb auch sehr groß.

Juryspruch:

Diese Schule überzeugte die Jury durch eine eindrucksvolle Präsentation von der Qualität ihrer ökologischen Projekte mit großen praktischen Anteilen. Die Schüler und -innen bewiesen, dass sie über ihre Artenschutzprojekte zu einer sehr engagierten Einstellung zum Umweltschutz gekommen sind. Neben den vorgestellten Projekten engagiert sich die Schule schon seit 2014 besonders für fairen Handel als eine der ersten und bisher wenigen Berliner Schulen. Auch der besondere Einsatz für globale Themen trägt zur Verdeutlichung der verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit an der August-Sander-Schule bei. Berlin freut sich über diese neue Nachhaltigkeitsschule – eine Umweltschule in Europa.

Und was bedeutet dies nun für das laufende Schuljahr? Vielleicht : Adel verpflichtet? Wir sind gespannt, was unseren Schülerinnen und Schülern für eine Wiederbewerbung einfallen wird.

 

Urte Gladigau

 

 

Bildnachweis:
© 2017, Urte Gladigau, August-Sander-Schule

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