Niederlande, Finnland, Island...

Unsere Auslandspraktikant(inn)en sind zurück!

Zum vierten Mal gab es für die Sozialassistent(inn)en die Möglichkeit, ihr obligatorisches Praktikum im Ausland zu absolvieren. Fünf Wochen waren diesmal drei Schülerinnen in Dordrecht/Niederlande, ein Schüler und eine Schülerin in Turku/Finnland und vier Schüler/-innen in Akureyri/Island.

Während die Jugendlichen nach Dordrecht und Akureyri durch je eine Betreuerin begleitet wurden, mussten die „Finnen“ diesmal ihren Weg von Anfang an allein finden. Eine Herausforderung, die schon im Vorfeld heiß diskutiert wurde, denn der Name des Reisebüros, was die Flugtickets gebucht hatte, war „Titanic“! Untergang vorprogrammiert! Auch wenn es keinen „Untergang“ gab, so waren ein verschollener Koffer beim Hinflug und ein gestrichener Rückflug eine zusätzliche Hürde, die bravourös gemeistert wurden.

Auch die „Dordrechter“ mussten auf dem Rückweg umsteigen, da es Bahnausfälle gab.

Von all dem blieben die „Isländer“ verschont.

In den Kindergärten vor Ort wurden alle herzlich begrüßt. Vor allem in Akureyri wurden die vier mit Freude empfangen, da es zu diesen Einrichtungen schon einen sehr langen Kontakt gibt und alle bis jetzt dagewesenen Schülerinnen und Schüler einen äußerst positiven Eindruck hinterlassen haben. Das war auch diesmal so.

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Die Arbeit mit den Kindern und Kolleg(inn)en vor Ort war natürlich nicht immer einfach, Sprachprobleme standen dem oft im Weg. Nichtsdestotrotz haben alle eine Möglichkeit gefunden, sich mit allen zu verständigen, Arbeitsaufgaben gut auszuführen und Spaß an der Arbeit und am Aufenthalt in anderer Umgebung zu haben.

Positiv wurde auch gesehen, dass man die Möglichkeit hatte, ein neues Land und dessen Menschen kennenzulernen, Naturerfahrung zu erleben, aber auch zu erfahren, wie es ist, auf sich allein gestellt, weit weg der Heimat, Familie und Freunden sich zu behaupten.

Alle Schüler/-innen haben festgestellt: Eine tolle Erfahrung, die sie nicht mehr missen möchten!

Zukünftig werden auch weiterhin Schülerinnen und Schüler der Sozialassistenz, aber auch Lehrkräfte diese Erfahrung machen können – der eingereichte Antrag auf Fortführung des Erasmus+-Programms wurde bewilligt! Darüber freuen wir uns außerordentlich.

Jeanette Reppe, Koordinatorin EU-Projekte

 

 

Bildnachweis
© 2017 Jeanette Reppe, August-Sander-Schule

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