Qualitätsmanagement (QM) an der August-Sander-Schule

Die Qualitätsarbeit an der August-Sander-Schule basiert auf den vier Qualitätsbereichen unseres Schulprogramms. In diesem haben wir Entwicklungspotentiale in den Bereichen Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Schulleben/Schulklima und Unterrichtsentwicklung definiert.

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Hr. Teuscher, Qualitätsbeauftragter

Derzeit arbeiten wir verstärkt im Bereich der Unterrichtsentwicklung. Zum einen werden kompetenzorientierte Curricula, Checklisten und Kompetenzraster entworfen, die es möglich machen, die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und den jeweiligen Lernstand bzw. die Lernentwicklung transparent zu machen. Zum anderen steht die Sprachförderung im Fokus. Hier werden fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien zur Sprachförderung entwickelt und dem Kollegium in schulinternen Fortbildungen vorgestellt. Die Erarbeitung erfolgt unter der Leitung der Beauftragten für Sprachförderung in Zusammenarbeit mit interessierten Kolleginnen und Kollegen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die stetige Verbesserung des Schulklimas und der Beteiligungskultur. Hierzu haben wir seit 2009 ein Auditverfahren installiert, in dessen Zuge Verbesserungsvorschläge diskutiert, Maßnahmen entwickelt, Verantwortlichkeiten festgelegt und Ergebnisse überprüft werden. Durch die Beteiligung von Schülern/-innen, Lehrern/-innen, Nicht-pädagogischem Personal und Schulleitung werden alle an der Schule beteiligten Personengruppen in die Entwicklungsprozesse integriert und so eine breite Zustimmung erreicht.

Durch das starke Gewicht auf der Erziehungsarbeit und das gemeinsamen Handeln in diesem Bereich ist es gelungen, dass wir einen sehr höflichen und respektvollen Umgang sowohl zwischen den Schülern als auch zwischen den Schülern und den Lehrern erreicht haben. Die freundliche Atmosphäre ist auch für Besucher unserer Schule spürbar.

Die Steuerungsgruppe

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Steuerungsgruppe (PDF)

Die Steuerungsgruppe der August-Sander-Schule wird durch den Qualitätsbeauftragten geleitet und setzt sich aus der Schulleitung, den Fachbereichsleitern und interessierten Kollegen zusammen. Sie hat die Aufgabe Entwicklungsschwerpunkte des Schulprogramms aufzugreifen, in die Fachbereiche zu kommunizieren und diese durch konkrete Zeit-Maßnahmenpläne mit entsprechenden Verantwortlichkeiten in Entwicklungsprozesse zu überführen. In den letzten Jahren hat die Steuerungsgruppe das schulinterne Curriculum erarbeitet und einen Auditprozess zur Verbesserung des Schulklimas und der Beteiligungskultur initiiert, geplant, durchgeführt und regelmäßig anhand eines Zeit-Maßnahmenplanes evaluiert. Zukünftig wird die Entwicklung von Checklisten und Kompetenzrastern auf der Basis von schulinternen Kompetenzentwicklungsplänen (ehemals Stoffverteilungspläne) als Grundlage für differenziertes und inklusives Lernen im Vordergrund stehen.

Audit

Ein Audit-Prozess versammelt Vertreter/-innen verschiedener schulinterner Akteursgruppen (Lehrende, Schüler/-innen, Schulleitung u. a.), um den Ist-Stand der Schule in einem spezifischen Thema oder Qualitätsmerkmal (z.B. Schülerbeteiligung) gemeinsam zu bewerten und daraus konkrete Schritte zur Veränderung zu ziehen. Eine Besonderheit des Audits ist dabei sein partizipativer Charakter - im Zentrum steht die Kommunikation miteinander, unterstützt durch eine externe Moderation.

Als Teil des Modellprojektes „Berufsbildende Träger und Schulen für Demokratie, Gleichwertigkeit und Pluralismus" der RAA e.V. Berlin werden seit Frühjahr 2010 Audits an Berliner Oberstufenzentren eingesetzt. Ziel des Auditverfahrens ist die Einbindung aller Schulbeteiligten und deren Mitgestaltung an positiven Veränderungen innerhalb ihrer Schule, orientiert an Zielen, die sie selber festgelegt haben.

Dokumentation vom August 2011: Audit am OSZ und der August-Sander-Schule – Möglichkeiten der Partizipation?!

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