Fachbereich Inklusion

 

Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe – was heißt das eigentlich?

inklusion-sDie August-Sander-Schule ist eine Berufsschule mit sonderpädagogischer Ausrichtung. Jugendliche mit unterschiedlichem sonderpädagogischen Förderbedarf können an unserer Schule an einer Berufsvorbereitung und/oder Berufsausbildung in einem unserer vielen Berufsfelder ausgebildet werden. Es haben aber längst nicht alle unsere Schüler und Schülerinnen einen sonderpädagogischen Förderstatus, so dass wir im Sinne der Inklusion im Bereich der beruflichen Bildung bereits viel Positives realisiert haben.

Der inklusive Berufsqualifizierende Lehrgang (iBQL)
an der August-Sander-Schule

ibql2Inklusion bedeutet für uns als Schule, dass jeder selbst bestimmen sollte, wo, mit wem und wie er als gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft leben, lernen und arbeiten kann. Seit einigen Jahren versucht die August-Sander-Schule diesem Grundsatz verstärkt gerecht zu werden. Wir bieten Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf eine gemeinsame Berufsvorbereitung in einem bis zu zwei Jahre währenden Lehrgang an. Dieser geht über die gesetzliche Schulpflicht hinaus und führt zu einer gezielten Berufsvorbereitung in die Berufs-, Arbeits- und Lebenswelt.

 1. Fachtagung zum Pilotprojekt "Inklusion an Berliner beruflichen Schulen"

lisum-1Eine Veranstaltung am 19. November 2013 im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) richtete sich an die am Pilotprojekt beteiligten Schulen sowie die zukünftigen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Inklusion. Bei den Pilotschulen handelt es sich um 13 berufliche Schulen, sowohl Oberstufenzentren verschiedener Berufsfelder als auch Berufsschulen mit sonderpädagogischer Aufgabe.

Der Tagungsdokumentation liegt nun vor und kann auf den Seiten des Bildungsservers Berlin-Brandenburg eingesehen werden.

Verhaltenstraining als Unterrichtsfach in der August-Sander-Schule

Ein Verhaltenstraining nach Roland Büchner gibt es an unserer Schule seit drei Jahren in einer BQL/FL-Klasse. 90 min pro Woche trainieren die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Diplomberufspädagogin und Trainerin für soziale Kompetenzen, Frau Weber, ihr Verhalten.

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