ukSchulporträt

Über uns

Die August-Sander-Schule ist eine berufliche Schule mit den Zweigen Berufsfachschule, Berufsschule und Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe. Ca. 750 Schüler werden durch 89 Lehrkräfte unterrichtet und von drei Sozialpädagogen in ihrer Entwicklung und in Krisensituationen unterstützt.

kollegium 2016Das Kollegium der August-Sander-Schule im September 2016

 

Vielfalt
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Unser Bildungsangebot ist breit gefächert und wird dadurch vielen Berufswünschen gerecht.
Berufsfelder, in denen ausgebildet wird, sind

  • Agrarwirtschaft
  • Farbtechnik
  • Holztechnik
  • Metalltechnik
  • Gastgewerbe und Hauswirtschaft
  • Sozialwesen

Weiterlesen: Berufsfelder, Bildungsgänge

Integration

ibql-170Wir bieten verschiedene berufsvorbereitende und berufliche Bildungsgänge an, in die die Förderschwerpunkte „Lernen" und „emotional-soziale Entwicklung" einbezogen werden. In einigen Lerngruppen werden auch Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf „geistige Entwicklung" und „Hören" unterrichtet. Wir integrieren benachteiligte Jugendliche in allen Belangen des Schulalltags und bieten in kleinen Klassen einen optimalen Rahmen für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern. In den berufsqualifizierenden Lehrgängen unterrichten immer zwei Lehrer eine Klasse.

Weiterlesen: iBQL - der inklusive berufsqualifizierende Lehrgang

Kooperation

Die August-Sander-Schule versteht sich als Kompetenzzentrum für Jugendliche auf dem Weg zwischen Schule, Beruf und Gesellschaft. Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern (Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben, Beratungsstellen) zusammen. Unsere schulische Sozialarbeit wird durch regelmäßige zusätzliche Beratungsangebote in unseren Räumen unterstützt.

Weiterlesen: Kooperationspartner, Schulpartner

Soziales Lernen

Die Förderung des sozialen Lernens wird an der Schule als Gemeinschaftsaufgabe verstanden. Es gibt mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeitete Regeln zum Umgang zwischen den am Schulleben Beteiligten, deren Einhaltung allen wichtig ist. Um die Ausprägung personaler und sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler noch stärker zu unterstützen, nutzen wir die Trainingsraummethode.

Aufgrund ihres Engagements für ein friedliches und tolerantes Miteinander wurde die August-Sander-Schule 2012 in das europäische Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" aufgenommen.

Weiterlesen: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Zentrale Lage

Durch die zentrale Lage in der Nähe der Oberbaumbrücke und eine gute Verkehrsanbindung (S- und U-Bahnhof Warschauer Straße) ist die Schule schnell erreichbar. Am Hauptstandort in der Naglerstraße werden der fachtheoretische, allgemeinbildende und der Lernfeldunterricht durchgeführt. Außerdem befindet sich hier die Verwaltung, eine Cafeteria und unsere Sporthalle.

Daneben hat die August-Sander-Schule zwei Außenstellen in Alt-Stralau und in der Persiusstraße. Das 2,5 ha große Gelände in der Persiusstraße wird vom Fachbereich Agrarwirtschaft und der Gartenarbeitsschule Friedrichshain-Kreuzberg genutzt. Neben den Gewächshäusern stehen im Außenbereich Beete und Grünflächen für Garten- und Landschaftsbau zur Verfügung. Für die Tierpflege gibt es Areale für ein Shetlandpony, Ziegen, Schafe, Hühner, Kaninchen und ein Krokodil. Die auszubildenden Friedhofsgärtnerinnen und -gärtner arbeiten auf dem 1500 qm großen Gelände in Alt-Stralau.

Weiterlesen: Stadtplan und Anfahrt

 

Die kurze Geschichte der August-Sander-Schule

 

1968

Gründung der Berufshilfsschule Berlin-Mitte, Albrechtstraße 27

Der Unterricht erfolgte für ca. 500 Lehrlinge, die eine sog. „Teilausbildung" absolvierten. Eine solche (theoriereduzierte) Teilausbildung war im Berufsbildungssystem der DDR vorgesehen für vorzeitige Abgänger der allgemeinbildenden Schulen und für Abgänger von Hilfs- und anderen Sonderschulen.

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1970

1991

Nachdem die DDR der Bundesrepublik Deutschland am 03.10.1990 beitrat, wurde die Berufshilfsschule Berlin-Mitte eine Filiale der Loschmidt-Schule in Berlin-Charlottenburg und damit eine „Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe".

Da der Bedarf an fachpraktischen Unterrichtsräumen in der Albrechtstr. 27 nicht gedeckt werden kann, werden Lehrwerkstätten in der ehemaligen Betriebsberufsschule des damaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) „ Franz Stenzer" genutzt. Genutzt wird zu dieser Zeit auch bereits der Gartenbereich in der Persiusstraße 9.

Nach langer Suche werden in der Naglerstr.1-3 in Friedrichshain in einer ehemaligen Technikerschule Räumlichkeiten gefunden, die den Anforderungen eines praxisorientierten Unterrichts entsprechen.

1995

Umzug in die Naglerstraße 1-3 und Aufgabe des Standorts Albrechtstraße

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1995

1998

Aus der Filiale der Loschmidt-Schule wird die eigenständige 1.OB/SL Friedrichshain.

1999

Die ersten MDQM-I-Klassen (Modulare duale Qualifizierungsmaßnahme) im Berufsfeld Farbtechnik werden eingerichtet.

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1999

2000

Mit der Einrichtung einer MDQM-II-Ausbildungsklasse absolvieren die ersten Schüler eine Berufsausbildung zum Maler/Lackierer.

2003

Die Schule übernimmt das Grundstück in Alt-Stralau 40-41 zur Nutzung als weiteren Ausbildungsort des Berufsfeldes Agrarwirtschaft.

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2001

2004

Umbau des denkmalgeschützten Ensembles (Haus A), das seitdem als Verwaltungsgebäude genutzt wird. Am 24.11.2004 Namensgebung: Aus der 1.OB/SL Friedrichshain wird die August-Sander-Schule.

Weiterlesen: Über August Sander

2005

Mit der Einrichtung der ersten MDQM-II-Ausbildungsklasse im Berufsfeld Agrarwirtschaft absolvieren Schüler eine Berufsausbildung zum Friedhofsgärtner.

2007

Einrichtung der ersten Ausbildungsklassen im Berufsfeld Metalltechnik (Kfz-Servicehelfer u.a.)

2008

Erster Jahrgang Ausbildung zur „Fachkraft im Gastgewerbe"

2009

Kooperation mit der Deutschen Bahn und Zukunft Plus: Einrichtung einer BiQ-Klasse (BiQ = betriebsintegrierte Qualifizierung).

2010

Einführung der Berufsfachschule für Sozialassistenten.

 

2011

Kooperation mit der Ernst-Adolf-Eschke-Schule für Gehörlose.

2012

Die Hallsanierung für insgesamt fünf Unterrichtsräume wurde erfolgreich durchgeführt.

Einführung eines dienstlichen Email-System für das gesamte Kollegium.

Vollständige Erneuerung der Homepage.

Einführung eines Schulverwaltungsprogramms und eines elektronischen Stunden- und Vertretungsplaners.

Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung in einen entsprechend ausgestatteten Arbeitsbereich für Kolleginnen und Kollegen.

Die August-Sander-Schule wurde auf Grund ihres Engagements für ein friedliches und tolerantes Miteinander am 06.06.2012 im Rahmen einer Festveranstaltung in das europäische Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" aufgenommen. Die Schulpaten sind Senatorin Kolat und die Berliner Eisbären.

Zehn BQL- Schüler aus dem Holz- und Farbbereich machen ihr Praktikum in Finnland.

Erster Durchlauf für 30 BQL-Schülerinnen und Schüler, die an europäischen Praktika im United Kingdom (Belfast), in Italien (Vicenza) und in den Niederlanden (Rotterdam) teilnehmen.

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2012

2013

Die Beamerausstattung für fünf Unterrichtsräume wird vom Förderverein gefördert.

Zweiter Durchlauf für die Teilnahme von 35 BQL-Schülerinnen und Schüler an europäischen Praktika im United Kingdom (Belfast), in Italien (Vicenza) und in den Niederlanden (Rotterdam).

Einführung eines einheitlichen Mahnverfahrens für schuldistanzierte Schülerinnen und Schüler.

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2013

2014

Vollständige konventionelle datenbezogene Verkabelung von Haus B und der Sporthalle. Ausstattung aller Unterrichtsräume mit Lehrer-PCs.

Das elektronische Klassenbuch (eKlassenbuch) wurde im Laufe des Schuljahres 2014/15 in einer Vielzahl von Klassen getestet. Das gesamte Kollegium hat an entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen.

Einführung von zwei Schülersprechtagen im Schuljahr.

Einführung von DaF-Klassen (Deutsch als Fremdsprache) für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge.

Kooperation mit Schildkröte e.V. für zusätzliche BiQ-Klassen.

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2014

2015

Mit dem Schuljahr 2015/16 wurde das eKlassenbuch für alle Klassen der August-Sander-Schule verbindlich eingeführt.

Im Rahmen der Kooperation mit dem Förderzentrum für geistige Entwicklung (gE), der Gustav-Meyer-Schule, hat sich die Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt gE auf 16 erhöht.

In Kooperation mit dem Ludwig-Wolker-Haus nehmen 10 Sozialassistentinnen über das ErasmusPlus-Programm an fünfwöchigen Praktika in Island, Großbritannien und Finnland teil.

Die MDQM-II-Lehrgänge für die Ausbildungsberufe Friedhofsgärtner und Maler/Lackierer laufen zum Ende des ersten Schulhalbjahres 2015/16 aus.

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2015

 

 

Bildnachweis
© August-Sander-Schule

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