Sozialassistenz

Prakti­kum in Akureyri, Is­land2s isl

„Man muss reisen, um zu lernen.“
Mark Twain

In diesem Sinne nahmen zum 6. Mal drei Schülerinnen der Sozialassistenz das Angebot eines Auslandspraktikums wahr und arbeiteten 5 Wochen in Akureyri, Island in Kindergärten.

Schön während der Vorbereitungsveranstaltungen wurde deutlich, dass sie sich auf ein Abenteuer einlassen wollen, denn sich eigenständig zu organisieren, den Haushalt zu führen, in eine andere Währung umzurechnen, mit einer anderen Kultur klarzukommen und das all in einer für sie unbeherrschbaren Sprache war eine Herausforderung.

Hier ihre Eindrücke:

„Mein Auslandspraktikum in Island war so aufregend und wunderschön. Die Landschaft ist unbeschreiblich und die Menschen sind so herzlich, entspannt und ausgeglichen. Jeden Tag nach meiner Arbeit hatte ich das Gefühl, ich wäre im Urlaub. Es lag an der Natur und das Ruhige in Island, das mich immer wieder erstaunte, denn diese Augenblicke hatte ich mit aller Kraft genossen. Besonders aufregend waren auch die neuen Herausforderungen, die ich in Island hatte. Dazu zählt auch die Sprache, womit ich etwas Schwierigkeiten hatte, aber mit Händen und Füßen, die wir haben, konnte ich mich gut verständigen.

Meine Erlebnisse, die ich in Island erlebt habe, sind unbezahlbar. Diese Chance wird mir wohl nicht so schnell noch einmal geboten. Zu den schönsten Highlights gehörten die Ausflüge in die Natur, wie z.B. eine Bootstour zur Beobachtung von Walen an der isländischen Küste. Dabei waren wir ihnen besonders nah. Unglaublich waren auch die Vulkansteine, in denen man aus bestimmten Perspektiven Gesichter von Kobolden entdecken konnte. Dazu zählten auch die Wasserfälle und die heißen Wasserquellen, was ein faszinierender Anblick für mich war. Während meines Aufenthaltes in Island hatte ich die Gelegenheit, von allen Erlebnissen eine Menge an tollen Bildern machen zu können.“ (A.S.)

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„Ich habe dieses Auslandspraktikum als eine Art Chance gesehen, in einem anderen Land zu erleben, wie dort mit den Kindern in den Kitas gearbeitet wird.

Man kann dort vor Ort ganz viele verschiedene Eindrücke sammeln, die einer persönlich keiner nehmen kann, man lernt an Reife und an Selbstbewusstsein. Die Betreuung vor Ort ist super in den Kitas sowie bei Hinrik, aber genauso wie hier in Berlin mit den Lehrern ist es eine supertolle Erfahrung und man lernt die Lehrer von einer ganz anderen Seite kennen als in der Schule, da man ja mit diesem Lehrer zusammen wohnt, wenn der Lehrer das selbst zulässt. Selbst mit sehr wenig oder mit gar keinen Sprachkenntnissen wird einem geholfen. Man kann sehr viel über die Natur, über die Wirtschaft und über das Land erfahren. Es gibt viel zu sehen und zu erleben, was z. B. anders ist als in Berlin oder anderen Städten.

Ich persönlich kann euch dieses Auslandspraktikum nur empfehlen, da du an Persönlichkeit wachsen wirst.“ (L.T.)

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„Wir waren in Island und haben dort unser Auslandspraktikum absolviert. Begleitet wurden wir von Frau Reppe, dies war in den ersten Tagen eine sehr große Hilfe, weiterhin konnten wir jederzeit mit ihr schreiben. Während der Wochen war Hinrik (der Gastgeber, bei dem wir wohnten) unser Ansprechpartner. Er fuhr uns auch mal durch Akureyri, zeigte uns die Stadt aus seiner Perspektive und erzählte uns witzige, interessante und spannende Anekdoten über sein Leben in Akureyri.

Schon bei der Busfahrt sah man viel von der Natur und die neuen Eindrücke waren spektakulär. Die Natur sah völlig unberührt aus und es war völlig anders als in Deutschland, denn in Island legt man viel mehr Wert auf die Natur.

Als wir dann alle Personen aus Island kennenlernten, wurden wir sehr herzlich begrüßt und sie sind toll auf uns eingegangen. Auch wenn man die Sprache nicht kann würde ich jedem empfehlen dieses Praktikum zu absolvieren, denn alles, was man erlebt oder erleben kann, ist es wert und es gibt genug Hilfe vor Ort. Allein die Eindrücke und Erlebnisse am Wasserfall oder im wirklich tollen Schwimmbad werden wir nie vergessen.

Jeden Tag habe ich mich gefreut in die Kita zu laufen, weil ich die Kids dort hatte und jeden Tag aufs Neue begrüßten sie mich mit einem strahlenden Lächeln. Ich würde sagen seid mutig, offen für neue Dinge und abenteuerlustig und nutzt diese Chance, es lohnt sich zu 1000%, denn wann erlebt man solch eine Reise mit einer völlig neuen Arbeitskultur.“ (Y.R.)

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Interesse geweckt?

Im November 2018 sowie im März/April 2019 besteht noch einmal die Chance für die Sozialassistent(inn)en, an diesem Praktikum teilzunehmen!

„Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantastischer als jeder Traum.“
Ray Bradbury

Jeanette Reppe
Koordinatorin EU-Projekte

 

Siehe auch:

 

 

Bildnachweis:
© 2018 J. Reppe, August-Sander-Schule

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