iba-inklusivIntegrierte Berufs­ausbil­dungs­vorbe­reitung (IBA)
im Bereich Holztechnik

Sie erwerben berufliche Grundkenntnisse und bereiten die Aufnahme einer Berufsausbildung oder Tätigkeit im Berufsfeld Holztechnik vor. Mit diesem Lehrgang können Sie auch Ihren schulischen Abschluss verbessern.

Wissenswertes zum Berufsfeld

In unserer Holzwerkstatt

In unserer Holzwerkstatt

Holz ist einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit und bis heute vielseitig im Gebrauch. Entsprechend vielfältig ist das Berufsfeld.

Tischler sind spezialisierte Handwerker und arbeiten als Möbeltischler oder Bautischler, aber auch in Theatern, im Messebau und Innenausbau von Läden, Hotels, Schiffen usw.

Holzmechaniker sind in der holzverarbeitenden Industrie tätig. In der Fachrichtung Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen arbeiten sie z. B. in Betrieben, die Fenster und Türen herstellen. In der Fachrichtung Möbelbau und Innenausbau arbeiten sie hauptsächlich in der Möbelindustrie, aber auch in Raumausstatterwerkstätten und Möbelhäusern.

Weitere Berufe im Berufsfeld Holztechnik sind z. B. Parkettleger/-in oder Bootsbauer/-in.

 

Inhalte und Ablauf des Lehrgangs

Fachpraxis: Wir vermitteln die Inhalte der zwei Qualifizierungsbausteine – manuelle Holzbearbeitung und Herstellen einfacher Holzverbindungen – in unseren gut ausgestatteten Fachpraxiswerkstätten. Handwerkliche Arbeit und die Verwendung professioneller Holzbearbeitungsmaschinen gehen hier Hand in Hand.
Fachtheorie: Im fachtheoretischen Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler an die Grundlagen des Tischlerhandwerkes und verwandter Holzberufe herangeführt. Ein Verständnis für den Umgang mit dem natürlichen Werkstoff Holz wird angestoßen, die eigene Sprache der technischen Zeichnungen wird aufgezeigt und die Bedeutung von Berechnungen innerhalb der gewerblich-technischen Berufe verdeutlicht. Weitere Teile des fachkundlichen Unterrichts sind die Planung des beruflichen Anschlusses und die betriebliche Lernaufgabe.
Betriebspraktika: 2 x 5 Wochen (BBR/eBBR)
2 x 6 Wochen (MSA)
Ablauf/Sonstiges: Der theoretische und fachpraktische Unterricht findet an unserem Hauptstandort in der Naglerstr. statt.

 

Stundentafel IBA Holztechnik

 

Wochen­stunden
BBR/eBBR

Wochen­stunden
MSA

Berufsfeldbezogener Unterricht

 

Fachpraxis

 

 

12

 

 

6

Fachtheorie einschließlich der betrieblichen Lernaufgabe

6

6

Berufsfeldübergreifender Unterricht

 

Deutsch

 

 

2

 

 

4

Englisch

2  4

Mathematik

2  4

Wirtschafts- und Sozialkunde

2  2

Informations­verarbeitung/Planung des beruflichen Anschlusses

2  2

Sport

2  2

Gesamt:

30 Std.  30 Std.

 

 

Der Lehrgang im Überblick

Bildungsgang:

Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA) Holztechnik

Lehrgang im Bereich Holztechnik zur Vorbereitung auf die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung oder Tätigkeit

Ziel:

Erweiterung der Allgemeinbildung, Erfahrungen mit den Anforderungen von Beruf und Gesellschaft sammeln, eine Anschlussperspektive für den beruflichen Alltag entwickeln

Dauer:

1 Jahr oder 2 Jahre

Abschluss:

  • Berufsbildungsreife (BBR)
  • Erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR)
  • Mittlerer Schulabschluss (MSA) mit zusätzlichem allgemeinbildendem Unterricht

Voraussetzungen:

Für die Teilnahme an einem IBA-Lehrgang sind keine Eingangsvoraussetzungen zu erfüllen.

Ansprechpartner:

Sekretariat der August-Sander-Schule

Naglerstraße 1-3

10245 Berlin

Bewerbungsunterlagen:

Die Aufnahme in den Bildungsgang ist schriftlich zu beantragen. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. das Zeugnis über die erreichte Schulbildung* in beglaubigter Kopie,
  2. ein tabellarischer Lebenslauf,
  3. zwei Lichtbilder neueren Datums,
  4. Kopie des Leitbogens (für die Eingangsbestätigung auch das Original).
  5. Sofern vorhanden:
    a. Anlage über das Arbeits- und Sozialverhalten,
    b. Nachweise über bereits absolvierte Praktika oder andere Empfehlungen aus der Sekundarstufe I,
    c. die Protokolle über Anschluss- und Beratungsgespräche zur Berufsorientierung aus dem Berufswahlpass,
  6. gegebenenfalls den Bescheid über das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs,
  7. bei nicht volljährigen Bewerberinnen und Bewerbern die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Aufnahme in den Bildungsgang und
  8. bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerber mit einem in § 41 Absatz 2 des Schulgesetzes genannten Aufenthaltsstatus (Gestattung, Duldung) der Nachweis über den Aufenthaltsstatus in beglaubigter Kopie.

 * Wurde das Zeugnis über die geforderte Schulbildung noch nicht erteilt, ist das letzte Halbjahreszeugnis beizufügen. Das Abschlusszeugnis ist nach Erhalt unverzüglich nachzureichen.

Download: Flyer zum Bildungsgang